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Zum Ende der Seite springen Das Blutgericht von Himmelpforten
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Knut
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Bei unseren Recherchen rund um ein Projekt ist unser Teammitglied Andre auf folgende tragische Geschichte gestossen:

Fast jeder kennt Himmelpforten als die Adresse, an die Kinder ihre Briefe an den Weihnachtsmann schreiben. Allerdings ist der Name dieses Städtchens im Stader Land auch mit einer Tragödie verbunden, die im Winter 1832/1833 stattfand, und nie ganz in Vergessenheit geraten ist.

Die junge, 23-jährige Magd Anna Sophie Spreckels ist verlobt mit Claus, der in Stade seinen Militärdienst ableistet, als Anna von ihrer Magdstelle abberufen wird, da sie sich um ihre verwitwete, erblindete Mutter Catharina Spreckels kümmern soll.
Diese hat jedoch zusammen mit dem Vormund Annas eine Konvenienz-Ehe mit einem 50-jährigen Bauern Cord Meyer eingefädelt, der Catharina ein Lebensabend als Altenteilerin auf dessen Hof sichern soll. Anna muß zu dieser Zwangsheirat einwilligen.
Der erhaltene Ehevertrag wurde nur nach harten Verhandlungen vom Drosten genehmigt. Es war damals so, daß die Bauern einen Hof nur bewirtschafteten, und erzielten sie nicht dauerhaft gewinne, so verloren sie den Hof.
Der Ehevertrag war deutlich zum Nachteil des Hofes, besonders das hohe Altenteil (Ein Nebengebäude mit hohen Versorgungsansprüchen an eine Milchkuh, ein Schwein pro Jahr und umfangreiche Mengen Getreide) hätten den Hof an den Rand des Ruins geführt. Warum Cord Meyer diese Ehe unbedingt eingehen wollte, ist nicht ganz klar.

Doch kurz nach der unfreiwilligen Eheschliessung kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung. Der zweitälteste Sohn Cord Meyer kehrt nach Ableistung seiner Militärzeit auf den Hof zurück: Es handelt sich um Claus Friedrich Meyer. Die Liebe zwischen Anna und Claus entflammt neu, und als "der Alte" Cord Meyer dies herausfindet, reagiert er mit äußerster Brutalität.
Gemäß den Gerichtsakten schlug er Anna und auch ihre Mutter öfters zusammen, mit Fäusten und Knüppeln. Einmal flüchtete Anna sich sogar ins nächste Dorf zu ihrer Schwester, wurde jedoch von dieser am nächsten Morgen zurückgeschickt. Auch ist aus den Akten ersichtlich, daß sich Anna ihrem ungeliebten Ehemann verweigerte, was dessen Brutalität nur steigerte.
Als Anna auch noch von Claus schwanger wird, gerät durch die Mißhandlungen nicht nur das Leben des ungeborenen Kindes in Gefahr. Der Alte droht seiner Frau mit Anzeige, seinem Sohn die Rücknahme der in Aussicht stehenden Hofübernahme. Auf "blutschänderischen" Umgang und unehelichen Beischlaf steht Gefängnis.

Das Liebespaar entschliesst sich zu einer Verzweiflungstat: Sie versuchen, den alten Tyrannen umzubringen. Mehrere Versuche scheitern, ihn mit Wachholder, Rattengift (Arsen) und Quecksilber zu vergiften. Schliesslich wird Cord Meyer in einer Winternacht im Schlaf von Claus erdrosselt, wobei Anna Beihilfe leistet.

Doch sie werden von der Schwägerin Cord Meyers verraten, die anscheinend auf eine Übernahme des Hofes durch den jüngsten Neffen Cord Meyers hofft.
Zunächst wird Claus inhaftiert, der bald darauf Anna denunziert, um sein Leben zu retten. Für die schwangere Anna und Claus beginnt nun ein Martyrium in einem Kerker in Himmelpforten. Vor allem Anna wird als "liederliche Schlampe mit dem Hang zum männlichen Geschlecht" und "sündhaften Begierden" von den Anklägern in den Akten dargestellt.
Zu Aussagen, daß Catharina Spreckels sie zu dieser Tat angestiftet habe, wird nachgegangen, doch die Mutter schweigt beharrlich.
"Rohe Sinneslust", glaubt sogar die Pflichtverteidigung, habe das Liebespaar bewogen, den Verwandtenmord, diese "schwärzeste der Missetaten", zu begehen.
Nach 5 Monaten Kerkerhaft wird dem Paar das Urteil eröffnet:
Zitat:
In Untersuchungssachen des öffentlichen Anklägers wider der verwitweten Anna Sophie Meyer, geb. Spreckels, aus Blumenthal, Kriminalamt Himmelpforten. Angeklagt wegen Verwandtenmordes, Ehebruchs und versuchter Vergiftung, wurd von uns, Wilhelm, dem Vierten, von Gottes Gnaden, König des vereinigten Reichs Großbritannien und Irland, auch König von Hannover, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, nach den ergangenen Akten für Recht erkannt: Das die Angeklagte, weil sie geständig und rechtlich überführt zu halten ist, gemeinschaftlich mit ihrem Stiefsohn, dem Mitangeklagten Claus Friedrich Meyer ihren Ehegatten Cord Meyer in der Nacht vom 11. auf den 12. März 1833 vorsätzlich und mit Überlegung getötet, außerdem nebst ihren genannten Stiefsohn das Verbrechen der versuchten Vergiftung des Cord Meyer wie auch des Ehebruchs und der Blutschande sich schuldig gemacht zu haben, sich selbst zur wohlverdienten Strafe, anderen aber zum abschreckenden Beispiel, nach vorgängiger Ausschleifung zum Richtplatze, mit dem Rad durch Zerstoßung ihrer Glieder mit eisernen Keulen von oben herab, vom Leben zum Tode zu bringen und nach vollbrachter Hinrichtung die Leiche öffentlich auf das Rad zu legen, ihr Vermögen auch so weit solches reicht, zur Erstattung der Untersuchungskosten zu verwenden.

Den Zeitgenossen ist klar, welche Marter Claus und Anna droht: Der Scharfrichter legt den entkleideten, gefesselten Delinquenten auf ein paar Kanthölzer und bricht ihm mit einem Wagenrad oder, wie im Hannöverschen üblich, mit eisernen Keulen sämtliche Knochen – entweder, beim "Rädern von unten", an Füßen und Beinen beginnend, oder aber, beim "Rädern von oben", vom Schädel an abwärts; diese Variante gilt als Gnadenerweis, weil meist schon der Hieb aufs Haupt den Tod zur Folge hat. Am Ende wird der malträtierte Körper auf das Speichenrad geflochten und auf einem hohen Pfahl den Vögeln zum Fraß überlassen.

So makaber es klingt, aufgrund ihrer Schwangerschaft wird Anna Hafterleichterung gewährt. Sie kann sich in Himmelpforten relativ frei bewegen, geht sogar zur Kirche. So sickern immer mehr die wahren Hintergründe durch, die zu dieser Tat geführt haben:
Cord Meyer hat anscheinend seinem Sohn mit Absicht die Braut genommen. Als auch noch publik wird, daß der ermordete Haus-Tyrann seinerseits mehrere Morde und Raubzüge auf dem Gewissen hatte, schlägt die anfängliche Abscheu der Himmelpforter Bevölkerung in Mitleid um.
Die örtliche Justiz bittet die hannoversche Regierung daher, die beiden Täter nicht der Knochenmühle des Räderns auszusetzen, sondern sie vom Scharfrichter mit dem Schwert enthaupten zu lassen. Und Ihre Majestät zeigt sich "gnädig":
Zitat:
Ihre Majestät hat sich aber aus landesherrlicher Macht sich bewegen gefunden, an die Stelle der Strafe des Räderns die einfache Strafe der Enthauptung zu setzen.


Zunächst war es für das Gericht schwierig, für diese Tat überhaupt eine Richtstätte zu finden, und es brachte das zuständige Amt Himmelpforten in Bedrängnis:
Zitat:
Weder gab es ausreichend Platz im Gefängnis, um die Gefangenen isoliert unterzubringen, noch gab es einen Richtplatz für die [...] Todesurteile. [...] Und diese [Anm: Die Bauern] weigerten sich, einen Richtplatz auf ihren Flächen einzuräumen.

Die Nachbargemeinden besaßen zwar Richtplätze (z.B. Hechthausen), aber aus politischen Erwägungen, Nicht-Zuständigkeiten und Angst vor Volksaufständen weigerten sich diese, die Urteile dort vollstrecken zu lassen. Dieses behördliche Hick-hack zog sich über 2 Jahre hin.
Während dieser Zeit bekam Anna in der Haft ihr Kind Anna Catherina, das nach der Hinrichtung an ein Waisenhaus in Hannover übergeben wurde.

Und endlich konnte ein Richtplatz extra für dieses Urteil requiriert werden: Extra für die erste und letzte Hinrichtung in Himmelpforten wurde ein Richtplatz aufgeschüttet. Auch nehmen die Bauern die Vollstreckung des Urteils aus Sympathie mit den Delinquenten nicht allzu genau, und unterlaufen das Urteil bewußt.
Statt die Delinquenten eingenäht in einer Kuhhaut über unebenes Gelände von Pferden oder Kühen zur Richtstätte zu schleifen, setzen die Himmelpforter die Verurteilten auf zwei neue, mit Kuhfellen dekorierte Pflugschlitten. Der zwei Kilometer lange Weg zum Schafott ist zuvor, wie ein Zeitzeuge berichtet, von den Bauern "eben gemacht und geeggt" worden, um die Qualen zu mindern.
Nachdem die beiden Delinquenten, angetan mit dem traditionellen weißen Totenkleid, vor einer riesigen Menge von Gaffern mit einem Schwert enthauptet worden sind, brechen die Himmelpforter mit einem weiteren Brauch: Zwar werden die Beiden in Armensärgen am Fuße der Richtstätte, in ungeweihter Erde also, verbuddelt. Danach aber müssen die Leichen, wie Grabungen ergeben haben, exhumiert und nach christlichem Ritual erneut bestattet worden sein – wahrscheinlich "mit stillschweigender Duldung der Kirche" nachts und in aller Stille in der Arme-Sünder-Ecke des Dorffriedhofs.

Zu der Geschichte ist ein historischer Roman erschienen:
Anna aus Blumenthal: Historischer Roman von Dietrich Alsdorf


Und um das Ganze rankt sich folgende Spukgeschichte von 1902:
Zitat:

Vor fünfzig Jahren kehrte ich am späten Abend hoch zu Ross von Stade heim. Kurz vor Himmelpforten bog ich links von der Chaussee ab in die Heide, um über Kuhla einen Richtweg nach meinem damaligen Domizil einzuschlagen. Es war heller Mondschein. Plötzlich stutzte mein vom Nachbarn entlehnter, mutiger Gaul, spielte mit den Ohren, schnob mit den Nüstern. Ich stieg ab. Vor uns lag ein Haufen Steine, mehr breit als hoch, auf den Äckern gesammelt, hierher getragen und achtlos hingeschüttet. Anderen Tags erfuhr ich erst, dass vor Jahrzehnten hier ein scheußliches Drama seinen schauerlichen Abschluss gefunden habe. Anna war die Geliebte Clausens. Während dieser seiner Militärpflicht genügte, ehelichte dessen Vater, ein Witwer, die Braut seines Sohnes, die Anna. Wenige Monde nach Clausens Heimkehr ins Elternhaus lag eines Morgens der Alte tot hinter seinen Pferden im Stall. Angeblich von Pferden erschlagen. Doch wenn der Faden noch so fein gesponnen wird, und die lautlosen Wände in düsterer Nacht bei grauenvollen Vorgängen im Schweigen verharren: Gottes Stimme wird zur Volksstimme. Anna und Claus waren die Mörder. Die eine hatte in dem Alten den Gatten, der andere den Vater meuchlings durch Strangulation gemordet. Das richterliche Urteil lautete auf verschärfte Todesstrafe. Auf einer Kuhhaut, auf einer Schlöppe liegend, wurde das Paar nach oben bezeichnetem Richtplatze geschleift, hier enthauptet und begraben.


Andre und ich haben die Schauplätze der Geschichte nun aufgesucht, und eine erste Begehung der Örtlichkeiten gemacht.

Zunächst sind wir nach Blumenthal gefahren, und haben von dort die ehemalige Hofstelle des Bauern Cord Meyer ausfindig gemacht.
Der Hof brannte Ende des 19. Jahrhunderts ab, nur das Nebengebäude, das Anna als Altenteil im Ehevertrag mit Cord Meyer zugesprochen wurde, ist noch erhalten.


Danach besuchten wir die Kirche mit dem alten Friedhof in Horst. In dieser Kirche mußte Anna heiraten, und auf dem Kirchhof sind Annas Vater und der getötete Cord Meyer begraben.


Der Friedhof hat mit all den uralten Gräbern und Grabsteinen ein ziemliches Flair.

Das Grab von Pastor von Spreckelsen, der Anna und Claus zum Schafott geleitete.

Die nächste Etappe führte uns nach Himmelpforten, auf den ehemaligen Amtshofs. Hier waren Anna und Claus inhaftiert, wurden verhört, und hier fanden auch die Gerichtsverhandlungen statt.

Hinter der Kirche befand sich das Gefängnis.

Das ehemalige Amtshaus ist jetzt ein Wohnheim.

Die Amtsstuben, in denen die Verhöre und Gerichtsverhandlungen durchgeführt wurden, stehen nicht mehr.
Die Nachfahren des Gefängniswärters wohnen noch an Ort und Stelle.

Allerdings führen diese nun ein Sportgeschäft. An dieser Stelle stand früher das Wohnhaus des Wärters, daneben befand sich das Gefängnis.

Unsere nächste Station führte uns dann zum ehemaligen Richtplatz, den wir entgegen aller sonstigen Vorbegehungsgewohnheit auf Anhieb fanden.

Ein Findling weist auf die ehemalige Richtstätte hin.
Im Gelände fanden wir dann auf Anhieb die Richtstätte.

Ohne das Kreuz hätten wir die Richtstätte, zu deren Füssen die Delinquenten verscharrt wurden, nie gefunden.


Die "Arme Sünder"-Ecke des Himmelpforter Friedhofs.

Demnächst mehr, wenn wir unsere Untersuchungen starten.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Knut: 30.05.2009 22:33. Grund: Rechtschreibung

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RE: Das Blutgericht von Himmelpforten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Neolux!

Das klingt ja wirklich sehr spannend und ich freue mich schon auf Eure weiteren Untersuchungsergebnisse. Allerdings konnte ich jetzt gerade gar nicht herauslesen, um welche Spukgeschichte es sich nun genau handelt.

Und um das Ganze rankt sich folgende Spukgeschichte von 1902:
Zitat:

Vor fünfzig Jahren kehrte ich am späten Abend hoch zu Ross von Stade heim. Kurz vor Himmelpforten bog ich links von der Chaussee ab in die Heide, um über Kuhla einen Richtweg nach meinem damaligen Domizil einzuschlagen. Es war heller Mondschein. Plötzlich stutzte mein vom Nachbarn entlehnter, mutiger Gaul, spielte mit den Ohren, schnob mit den Nüstern. Ich stieg ab. Vor uns lag ein Haufen Steine, mehr breit als hoch, auf den Äckern gesammelt, hierher getragen und achtlos hingeschüttet. Anderen Tags erfuhr ich erst, dass vor Jahrzehnten hier ein scheußliches Drama seinen schauerlichen Abschluss gefunden habe. Anna war die Geliebte Clausens. Während dieser seiner Militärpflicht genügte, ehelichte dessen Vater, ein Witwer, die Braut seines Sohnes, die Anna. Wenige Monde nach Clausens Heimkehr ins Elternhaus lag eines Morgens der Alte tot hinter seinen Pferden im Stall. Angeblich von Pferden erschlagen. Doch wenn der Faden noch so fein gesponnen wird, und die lautlosen Wände in düsterer Nacht bei grauenvollen Vorgängen im Schweigen verharren: Gottes Stimme wird zur Volksstimme. Anna und Claus waren die Mörder. Die eine hatte in dem Alten den Gatten, der andere den Vater meuchlings durch Strangulation gemordet. Das richterliche Urteil lautete auf verschärfte Todesstrafe. Auf einer Kuhhaut, auf einer Schlöppe liegend, wurde das Paar nach oben bezeichnetem Richtplatze geschleift, hier enthauptet und begraben.


[/quote]

In dieser Textstelle finden sich lediglich bereits gegebene Informationen zum Drama selbst, aber nicht zu etwaigen Erscheinungen ect.
Oder habe ich einfach etwas übersehen?

Liebe Grüße
Stella
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Die "Spukgeschichte" ist eigentlich nur die, daß der Gaul an der Stelle des Richtplatzes scheute...

Das ist noch ein weiterer Aspekt der Geschichte: Es gibt kein genaues Protokoll der Hinrichtung, die sonst immer akribisch geführt wurden.
Ebenso wurde der Richthügel von den Bauern schnell wieder abgetragen.

Den Weg, auf dem der Gaul scheute, gibt es heute noch, allerdings liegt die Stelle der Hinrichtung in einem Jagdrevier und ist Brachland. Ich hoffe mal, daß wir da nicht ne Ladung Schrot abbekommen, weil man uns mit nem Hirsch verwechselt oder so... großes Grinsen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Knut: 27.05.2009 17:17. Grund: ausführlicher

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lach ... Knut,

wenn du dort eine ladung schrot in den hintern bekommen solltest, weil man dich für einen hirsch hält, würde ich mich aber mächtig beschweren.

1. weil es nicht waidmännisch ist auf etwas zu schießen was man nicht eindeutig angesprochen hat ( es sei denn du siehst wirklich wie ein hirsch aus)

2. weil in diesem staate der schrotschuß auf schalenwild (alles was auf hufen wandelt) verboten ist. da muß dann schon ne dickere pille her.

also, nur mut... und keine angst vor grünen lodenhosen und mänteln.
wird schon schief gehen ...

lg lep
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Knut
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Zu 1: Hm, sagt man dann zu nem Hirschen: "Stehenbleiben UND ich schiesse?" großes Grinsen

Zu 2: Öhm... Daraus könnte man draus ableiten, daß in diesem Staate mit einer dickeren Pille geschossen werden darf, was nicht auf Hufen wandelt... Augenzwinkern

Aber unsere Sorge ist hier eher, daß es durch einen Fehlschuß unangenehm brennen könnte, falls da nachts Jäger auftauchen, von denen wir nichts bemerken... Aber das wird schon schiefgehen...
02.06.2009 13:41
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nein Knut ,

zu 1 )

man fragt.... was bist du?? wie alt bist du?? und hast du heute jagdzeit?? und wenn du mir das nicht sagst, kann ich nicht schießen, weil die gefahr besteht dass ich etwas falsches erlege.
ansprechen vor dem schuß... also einwandfreies erkennen und identifizieren des zieles. unabdingbare notwendigkeit unter grünröcken.
wir sind ja nicht im krieg ... sondern auf der jagd.

zu 2)

mit der dicken pille darf alles geschossen werden.
nur keine GHs ... und andere induvidien... die nicht zum jagdbaren wild gehören. wobei der schrotschuß, da geringe energie, nur auf kleinwild (hase, ente, fuchs, dachs usw... usw...) angetragen werden darf.
für GHs, lieber Knut, müßte da schon etwas über 1000 joule geschossenergie her. lach ... ich bevorzuge die 30-06. die haut nen elch locker um.

und... einfach mal mit dem revierinhaber reden... und schildern was man vor hat. dann ist man auf nummer sicher. die pächter sind über die jeweilige forstgenossenschaft oder jagdgenossenschaft ermittelbar. ansprechpartner ist erst einmal die gemeinde.

so müssen die jäger nichts ansprechen... und die GHs erfreuen sich auch weiterhin bester gesundheit ... ohne zusätzliche körperöffnungen

lg lep
02.06.2009 13:58 leprechaun ist offline E-Mail an leprechaun senden Beiträge von leprechaun suchen Nehmen Sie leprechaun in Ihre Freundesliste auf
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