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Es existieren viele Fälle von Geistererscheinungen.
In Kirchen, Klöstern, auf Friedhöfen, alten Anwesen,
Kriegsschauplätzen und Orten mit einer großen
und weniger erfreulichen Vergangenheit.
Aber nicht jede Erscheinung muss unbedingt mit einer verstorbenen
Person in Zusammenhang gebracht werden. Oft werden auch
Menschen gesehen, die noch gar nicht verstorben sind aber
sich geistig in diesem Moment an jenem Ort befinden.
In wie weit Erscheinungen, welcher Art auch immer, wirklich
sichtbar waren oder einfach nur von den Anwesenden empfunden
wurden, ist fraglich. Viele Menschen entwickeln unter großem
Stress oder starkem Angstgefühl eine rege Phantasie
und bilden sich ein, Dinge zu sehen, die gar nicht existent
sind.
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| Die nächste Frage
die uns beschäftigen sollte ist: Wo kommen Geisterscheinungen
her und wer sind sie. |
Bei vielen Erscheinungen
handelt es sich ja um verstorbene Menschen oder auch Tiere.
Bleibt nur die Frage: warum geistern wir nicht alle nach unserem
Ableben zwischen den Lebenden umher? Man kann hier nicht genau
festlegen warum oder wieso es Geistererscheinungen gibt. In
vielen Fällen ist ein tragischer Tod daran schuld. Wie
z.B. die Geschichte mit der eingemauerten Nonne, die kläglich
hinter den Mauern verhungerte. Diese Art von Geistern scheinen
keine Ruhe zu finden. Sie wollen auf sich aufmerksam machen,
damit man sie findet und zum Beispiel ordnungsgemäß
bestattet, damit sie in Frieden ihre letzte Ruhe finden können.
Hier tritt also die Theorie mit der Ursachenforschung in Kraft.
Was ist geschehen, dass der Verstorbene keine Ruhe findet.
Was möchte er uns mit seinem Erscheinen sagen?
Aber nicht jeder Verstorbene, der uns "heimsucht",
muss einen qualvollen Tod erlebt haben. Oft berichten Menschen,
die z.B. ihren liebenden Partner oder ein sehr nahe stehendes
Familienmitglied verloren haben, über deren Erscheinung.
Zumeist kurz nach dem Ableben oder noch Jahre später.
Hierbei sollte man zwischen zwei Theorien unterscheiden. Zum
einen das "Lebewohl" sagen des Verstorbenen, der
zeigen möchte, dass er an einen denkt und einen zu Lebzeiten
sehr geliebt hat und zum anderen der des Wunschdenkens. Leider
gibt es keinerlei Beweise dafür, dass jemals wirklich
ein Verstorbener anwesend war um sich zu verabschieden oder
nach dem Rechten zu sehen. Die Wissenschaft setzt alles daran,
Belege für diese Erscheinungsarten zu erhalten. Es ist
also auch gut möglich, dass unser inneres Auge zu Zeiten
der Trauer gerne einen Schabernack mit uns treibt und uns
Trugbilder erschafft, welche wir als Geister unserer geliebten
Mitmenschen wahrnehmen. |
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Eine weitere Art der Erscheinung ist
die Erscheinung eines geliebten Menschen der sich zurzeit
nicht bei uns befindet.
So gibt es zum Beispiel die Erzählung einer Frau deren
Mann im Krieg eine schwere Not erlitt. Er wurde lebensbedrohlich
verletzt und war mehr tot als lebendig. Zu dem Moment, als
der Mann angeschossen wurde, sah ihn seine Frau zu Hause
plötzlich mitten im Raum stehen. Sie war sehr überrascht,
dass ihr Mann schon wieder zurück gekehrt war. Doch
als sie ihn ansprach gab er keine Antwort und verschwand
kurz darauf ebenso plötzlich wie er erschien. Die Theorie
besagt, dass sich dieser Mann im Angesicht des Todes seiner
Frau so nahe gefühlt hat und mit dem ganzen Herzen
bei ihr war, so dass sie seine Anwesenheit spüren und
sogar sehen konnte.
Diese Art von Erscheinungen treten nicht nur zu Zeiten der
großen Not auf, sondern auch bei extremen Glücksgefühlen.
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| Man sieht also, es gibt allerlei
Erscheinungen, welche wir Geister oder Gespenster nennen.
Wodurch sie genau entstehen oder zustande kommen, ist schon
seit jeher ein großes Rätsel. Ob wir je zu Lebzeiten
erfahren werden, warum wir diese Erscheinungen wahrnehmen
und ob Sie tatsächlich existieren, oder erst nach unserem
Ableben diese Erfahrung machen dürfen, ist ungewiss.
Eines steht jedenfalls fest: es gibt sie. Egal ob sie nur
von unserem Herzen oder Geiste verursacht werden oder tatsächlich
existent sind. Es lässt sich nicht abstreiten, dass es
Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir mit Worten und
Wissenschaft nicht erklären können. |
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