|
| |
 |
Erstmals öffentlich bekannt
wurde dieser düstere Bewohner vom Ben MacDhui,
als Dezember 1925 der bekannte Bergsteiger Professor
Norman Collie bei der Jahres-versammlung des Cairngorm
Clubs von seinem Ausflug berichtete.
1891 soll Norman Collie bei starkem Nebel vom Gipfel
des Berges hinabgestiegen sein, als er plötzlich
noch etwas anderes hörte, als seine eigenen
Schritte. Nach einigen seiner eigenen Schritte hörte
er ein Knirschen und kurz darauf wieder eines. Es
hörte sich an, als ginge jemand hinter ihm,
der allerdings drei bis vier mal so lange Schritte
machte wie er selbst.
Collie versuchte den Gedanken abzuschütteln
daß sich etwas hinter ihm befände, doch
die Geräusche waren weiterhin zu hören.
Egal wie tief er noch hinab stieg, das seltsame
Knirschen bliebt hinter ihm.
|
|
| |
|
|
Schließlich bekam er es
mit der Angst zu tun und stolperte weitere seiben
oder acht Kilometer blindlings, mit diesem Geräusch
im Nacken, durch das Geröll. Daraufhin schwor
er sich niemals wieder alleine dahin zurückzukehren,
denn er war fest davon überzeugt daß am
Gipfel des Ben MacDhui etwas sehr merkwürdiges
vor sich ging.
Aufgrund Collies verlässlichkeit, für die
er sehr bekannt war, rief seine erschreckende Erzählung
großes Medieninteresse hervor. Auch andere Bergsteiger
meldeten sich nun, die ebenfalls beim Besteigen des
Ben MacDhui Gefühlen von Angst und Panik ausgesetzt
waren. Einige von ihnen wären aufgrund dieses
Gefühlschaoses beinahe über den Abhang gestürzt.
Ihren GEfühlen zufolge bekamen sie den Eindruck
daß auf dem Ben MacDhui ein böses und übernatürliches
Wesen lebte, daß jeden vertreiben wolle der
sich dort oben hinauf wagte.
|
|
|
| |
|
|
Lachen, mysteriöse Klänge
halle über die schattigen Hänge. Eine große
menschenähnliche Gestalt wurde gesichtet und
es existieren viele Berichte über schwere und
große Schritte, die denen, laut Erzählungen,
Collies knirschenden Schritten, die er vernommen hatte,
ähnelten.
Doch die Erzählungen dieser Art beschränkten
sich nicht nur auf den Ben MacDhui. Tom Crowley, ein
erfahrener Bergsteiger, hörte Anfang der 20er
Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, ebenfalls große
und schwere Schritte, als er allein vom Braeraich
in Glen Eanaich, der sich ganz in der Nähe des
Ben MacDhui befindet, hinabstieg. Zu seinem Schrecken
erblickte er, als er sich umdrehte, eine nebelverhangene
große Gestalt mit spitzen Ohren, fingerähnlichen
Klauen an den Füßen und mit langen Beinen.
Er machte sich dran, so schnell wie möglich von
dort wegzukommen.
|
|
|
| |
|
|
Der große graue Mann ist
schon länger bekannt und soll sich auch auf Snowdon,
Cader Idris, Plynlimon und anderen hohen Gipfeln herumtreiben.
Hierbei ist jedoch vom grauen König - dem Brenin
Llwyd oder Herrschwer des Nebels, die Rede. Früher
war dieses Wesen als Kinderräuber sehr gefürchtet
und löste sogar Angst unter den Bergführern
aus, so daß sie vermieden sein Reich zu betreten.
Erklärungen zum großen grauen Mann gibt
es viele. Sie reichen vom Yeti-ähnlichem Tiermenschen,
einem mystischem, heiligen Menschen, einer optischen
Täuschung - vergleichbar mit dem Brockengespenst
- einer geologischen Täuschung, bis hin zu einem
Außerirdischem, einer von Besucher induzierten
Energiespur, einem elektromagnetischem Phantombild
oder einer, durch den Sauerstoffmangel hervorgerufenen
Halluzination.
Auch eine noch völlig andere Erklärung wird
in Betracht gezogen. Womöglich ist Ben MacDhui,
wo im Laufe der Jahre eine Vielzahl von ungeklärten
Phänomenen beobachtet wurden, eine Schnittstelle.
Eine Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Welten
oder anderen Dimensionen.
Sollte diese Theorie zutreffen, wäre es durchaus
möglich daß ein derart wichtiges Tor von
einem Wächter behütet werden würde,
der die Aufgabe besitzt unerwünschte Eindringlinge
fernzuhalten. Auf jeden Fall hat der große graue
Mann sein Ziel mit großem Erfolg erreicht. Zufall?
|
|
|
| |
| |
 |