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Chupacabra | Chupacabras
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Auf der Insel Puerto Rico sollen seltsame
Kreaturen hausen, die für zahlreiche Tierverstümmelungen
verantwortlich sind. Handelt es sich um Wesen aus einer
anderen Welt, wie manche vermuten?
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Bereits in den 70er Jahren des
20. Jahrhunderts, kam es auf der Karibikinsel Puerto
Rico zu Tierverstümmelungen, für die man
die "Chupacabras", das heißt wörtlich
"Ziegenmelker" verantwortlich macht. Diese
unheimlichen Kreaturen saugen das Blut aus Tieren
und lassen grausam entstellte Kadaver zurück.
Luis Guadaloupe, ein Bürger der Stadt Canovanas,
betrat im Oktobe 1995 das örtliche Polizeirevier
und berichtete den Diensthabenden Beamten von einem
höchst merkwürdigem Tier, das er kurz
zuvor gesehen hatte.
Seine Schilderungen waren drastisch: "Es sah
abscheuchlich aus, wie ein Dämon. Es war ungeführ
1,30 Meter lang, hatte längliche, blutrote
Augen und bewegte sich wie ein Känguru auf
kräfitgen Hinterläufen hüpfend fort.
Aus seinem Maul schnellte eine lange, gespaltene
Zunge vor und zurück." Der Körper
dises Furchterregenden Wesens sei gräulich
gewesen, wobei der Rücken öfter die Farbe
zu wechseln schien. Außerdem soll die garstige
Kreatur einen ekelhaften, schwefeligen Geruch verströmt
haben.
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Diese Beschreibung hätte man
leicht als hirngespinst abtun können, hätten
nicht auch andere Inselbewohner von verblüffend
ähnlichen Begebnungen berichtet. Einige erinnernte
der Gestank an Batteriesäure oder an Tierurin.
Andere behaupteten, auf dem Rücken des Wesens
hätte sich eine Reihe von etwa 25 Zentimeter
hohen, sich bewegenden Stacheln befunden, die die
Farbe wechselten und eigenartige summende Geräusche
von sich gaben.
Seit 1995 wird diese Kreatur mit der grausigen Schlachtung
und Verstümmelung von über 2.500 Tieren
in Verbindung gebracht, darunter Nutztiere wie Rinder,
Schafe, Ziegen und Kaninchen, aber auch Hunde, Katzen,
Ratten und Vögel. Die Untersuchungen erbrachten
ebenso merkwürdige wie schockierende Ergebnisse:
Häufig fanden sich im Schädel oder im Hals
der Kadaver mehrere kleine Bohrlöcher und in
einigen fällen waren die Opfer vollkommen Blutleer.
1995 lieferte ein Polizist den ersten gesicherten
Augenzeugenbericht. Er war gerade dabei die Überreste
eines verstümmelten Schafes am Fundort zu untersuchen,
als er spürte, wie er von inten angestarrt wurde.
Er drehte sich um und erblickte zu seinem Erstaunen
eine eineinhalb Meter große, schwarze Kreatur
mit orangegelben Augen. Er versucte sie zu verfolgen,
w urde aber kurz darauf wie aus heiterem Himmel von
einem unerklärlichem Schwindel sowie von heftigem
Kopfweh befallen und brach zusammen.
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Verbindung zu Ufos?
Obwohl hunderte von Menschen aus allen Teilen
Puerto Ricos bereits Chupacabras beobachtet
haben wollen, weichen die Beschreibungen doch
voneinander ab. Die Forscher vermuten deshalb
unterschiedliche Spezies. In einem der Augenzeugenberichte
ist beispielsweise von einem geflügeltem
Wesen die Rede, das auf Bäumen hockt und
seine Opfer im Gleitflug attackiert. Um die
wiederprüchlichen Beobachtungen auf einen
Nenner zu bringen bezeichnet der UFO-Experte
Jorge Martin diese Wesen als "Anomalous
Biological Entities" oder ABEs (Anomale
Biologische Wesen).
Martin vertritt die Ansicht, dass zwischen ABEs
und UFOs ein Zusammenhang bestehen könnte,
da es nach Aussagen zahlreicher Augenzeugen
über den Gebieten, in denen später
Tierleichen aufgefunden wurden, zu UFO-Sichtungen
gekommen war. Martin veröffentlichte in
seinem UFO-Magazin nach Augenzeugenberichten
die Phantomzeichnung von einem Chupacabra, die
als warheitsgetreueste Darstellung gilt.
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Die Fakten zum Fall
In den letzten Jahren entwickelte sich Puerto
Rico zu einer UFO-Hochburg und so mancher
Ermittler ver-mutet einen Zusammenang zwischen
UFO-Sichtungen und den Chupacabras. Wenn am
Himmel pyramiden-förmige Lichtfahzeuge(siehe
bild rechts) beobachtet wurden, schnellte
am nächsten Tag die Zahl der Mel-dungen
über verstümmtelte Tierleichen drastisch
in die Höhe. Eines dieser Ufos tauchte
am 18. November 1995 in Puerto Rico über
der Stadt Barranquitas auf. Es schwebte angeblich
über dem Gebäude der Nach-richtenstation
"Radio Procer" und verurschate Übertragungsstörungen.
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Viele Einwohner, die in
der Nähe dieses Gebäudes wohnten,
haben dies sofort gemeldet, doch die Behörden
streiten weiterhin jegliche UFO-Aktivitäten
auf der Insel ab. Jorge Martin glaubt, der
Grund dafür ist, dass die Regierung inzwischen
Geheime Untersuchungen durchführt um
dem Phänomen der Chupacabras auf die
Spur zu kommen.
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Wie viele Puertoricaner ist auch Jorge
Martin über die Gleichgültigkeit der Behörden
gegenüber diesem Problem erbost. Ob nun irdische oder
außerirdische Wesen dafür verantwortlich sind
- Tatsache ist, dass hier wertvolles Nutzvieh auf bestialische
Weise abgeschlachtet wird. "Meines Erachtens ist die
Angelegenheit vollständig außer Kontrolle geraten"
meint Martin. "Überall werden Tierleichen gefunden
und wir fühlen uns von den Regierungsvertretern, die
ja schließlich von uns gewählt wurden, damit
sie sich solcher Probleme annehmen, im Moment völlig
im Stich gelassen." Obwohl die Behörden die Meldungen
als Hysterie oder Wichtigtuerei abtun, wurde eine offizielle
Untersuchung durch Veterinäre des Gesundheitsamtes
angeordnet um die Todesursache zu ergründen.
Nachdem er 20 Tierleichen vor laufenden Kameras der Journalisten
seziert hatte, glaubt Dr. Hector Garcia, Leiter des Ressorts
Veterinär-medizin des Landwirtschaftsministeriums,
nach wie vor nicht an die Existenz von Chupacabras. "Die
Autopsien ergaben eine Vielfalt möglicher Todesursachen,
wie etwa Parasitenbefall", bemerkte er. "Höchstwahrscheinlich
handelt es sich bei den Übeltätern um wildernde
Hunde oder um einen entlaufenen Rhesusaffen, der zu Forschungszwecken
nach Puerto Rico eingeführt wurde."
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Offizielle Vertuschung?
Dr. Garcias Aussage rif überall nur Spott und
Hohn hervor und die Forscher sind heute davon übezeugt,
dass die Medien so lange eine Vertuschungskampagne
betreiben werden, bis die wahre Ursache ans Tageslicht
kommt. Die offizielle Raubtiertheorie ergibt ihrer
Meinung nach wenig Sinn, wenn man die zahlreichen
Fälle bedenkt, die vielen Augenzeugenberichte
sowie die unerklärlichen Verstümmelungen
und Verletzungsspuren, die die Opfer aufweisen.
Nach den Beschreibungen der Augenzeugen handelt
es sich bei den Chupacabras oder ABEs um keine bekannte
irdische Tierart. Dahe sind einige Forscher allmählich
zu dem Schluss gelangt, dass sie womöglich
extraterrestischen Ursprungs sind. Andere spekulieren,
dass es sich vielleicht um die Produkte von geheimen
Genexperimenten des Militärs handelt.
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Diese Theorie basiert auf der Tatsache,
dass das US-Militär Puerto Rico als "Testgelände"
für illegale Waffenversuche benutzt. Auf diesser Insel
wurden schon mehrere Top-Secret-Projekte durchgeführt,
bei denen Agent Orange, Thalidomid (dieser Wirkstoff war
auch in dem Missbildungen verursachendem Medikament Contergan
enthalten) und Strahlungswaffen eine Rolle spielten.
Der angesehene und amerikanische UFO-Autor und Forscher
Professor G.C. Schellhorn ging den Meldungen mehrerer Leute
nach, die angeblich auf einen Chupacabra geschossen hatten.
So will der Polizist Juan Collazo aus Canovanas aus kürzester
Entfernung ein ganzes Magazin leer geschossen und das Wesen
auch getroffen haben. doch es zeigte keinerlei erkennbare
Wirkung.
Ein anderer dokumentierter Fall ereignete sich in der Stadt
Gurabo. Dort entdeckte ein Mann namens Jesus Sanchez in
seinem Hinterhof die Kadaver seiner Kaninchen. Er beschloss
Wache zu halten und einige Tage später tauchte das
Chupacabra gegen vier Uhr früh tatsächlich wieder
auf. Sanchez blendete das Wesen mit einer sehr hellen Taschenlampe
und vesuchte es mit 2 Machetenschlägen zu töten.
Später berichtete er Schellhorn, dass s ich das so
anhörte, als habe er auf leeres Fass geschlagen. Dem
Chupacabra gelang die Flucht.
Wärend eines Besuchs auf Puerto Rico interwievte Schellhorn
unter anderem einen Feuerwehrmann, der ein Chupacabra einmal
mit Schüssen verjagt hatte. Bei der näheren Untersuchung
des Tatorts entdeckte er ein Haarbüschel, das im Stacheldraht
hängen geblieben war. Schellhorn liess darufhin eine
DNS-Analyse durchführen, dessen Ergebnis liegt uns
bis heute nicht vor.
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Jagd auf Chupacabras
Die Lage in Canovanas hatte sich derart zugespitzt,
dass Jose Soto, ehemaliger Kriminalbeamter und Bürger-meister
des Ortes, bereits ettliche Expeditionen organisiert
hat um das Chupacabra einzufangen - bisher jedoch
ohne Erfolg. Mit Hilfe der örtlichen Zivilschutztruppe
und 200 schwer bewaffneten Freiwilligen hatte Soto
in der Inselregion Cubuy in den Dschungeln von El
Yunque mehrere Fallen ausgelegt. In diesem Gebiet
war es bereits des öfteren zu paranoramlen Erscheinungen
sowie auch zu einigen UFO-Sichtungen gekommen.
Soto hat die verstümmelten Tierkadaver mit eigenen
Augen gesehen und nimmt die Angst der Bevölkerung
sehr ernst. Seine mehrfahchen Appelle an den Gouverneur
und den Polizeipräsidenten von Puerto Rico wurden
jedoch weitgehend ignoriert, was Soto nicht verstehen
kann und was seinen Zorn erregt: "Worum es sich
bei diesem Wesen auch handelt - es ist in jedem Fall
hochintelligent. Heute greift es nur Tiere an, aber
schon morgen vielleicht auch Menschen."
Anfangs wurden die meisten Chupacabras in der Nähe
von Canvanas gesichtet, aber innerhalb von vier Monaten
hatte sich das Jagdrevier auf 40 - 70 Prozent der
Puertoricanischen Gemeinden ausgedehnt.
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Nach Mitteilungen Professor Schellhorns
gehen mittlerweile Sichtungen aus allen Teilen der Insel
sowie dem Süd- und übrigen Mittelamerika ein.
Das lässt darauf schliessen, dass sich Chupacabras
in rasendem Tempo vermehren. Meldungen kommen inzwischen
aus Florida, Texas, Kalifornien und Nordmexiko.
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Neue Jagdgründe
Der bekannte mexikanische Fernsehjournalist Jaime Maussan,
der seinerzeit über die phänomenale UFO-Sichtungswelle
in Mexiko berichtet hatte, befasst sich ebenfalls seit geraumer
Zeit eingehend mit dem Chupacabra-Phänomen. "In
Mexiko hat es bereits hunderte von Angriffen gegeben und
in einigen Fällen wurden mehr als 60 Tiere getötet",
berichtete er. "Alle wiesen im Schädelbereich
kreisförmige Löcher auf. Ich habe keine Ahnung,
ob wir es hier mit einem außerirdischem Wesen oder
dem Produkt eines Genexperiments zu tun haben. Ich weiß
nur, dass es mit Sicherheit real ist."
Während in Puerto Rico bislang nur Tierverstümmelungen
bekannt geworden sind, hat Maussan zahlreiche Fälle
untersucht, in denen auch angeblich auch Menschen von Chupacabras
angefallen wurden. Professor Schellhorn steht dieser Tatsache
sehr skeptisch gegenüber, doch Maussan hat von Menschen
berichtet, die in Interviews bei der Schilderung ihrer Begegnung
zu schluchzen begannen und nachträglich noch vor Furcht
zitterten. Er ist fest davon übezeugt, dass sie die
Wahrheit sagen. "Glauben Sie mir" versicherte
er, "so eine Begegnung ist wirklich Angst einflössend.
Wer es noch nicht selbst erlebt hat, macht sich gar keine
Vorstellung davon, wie grauenhaft es ist."
Unklar ist allerdings, wie die Chupacabras es geschafft
haben sollen, von Puerto Rico auf das amerikanische Festland
zu gelangen - immerin ist die Karibikinsel durch 1600 Kilometer
Wasserstrecke von diesem getrennt. Die Bestien weisen jedoch
in allen Fällen dieselben Merkmale auf. Inzwischen
sollen sie sogar in Kalifornien ihr Unwesen treiben. Hier
käme wieder die "UFO-Theorie" hinzu, die
es dem Chupacabra ermöglichen würde, aufzutauchhen
und zu Existieren, wo es ihm beliebt.
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Unbekannter Usprung
bis heute liegen noch nicht ausreichend gesicherte
Daten vor um feststellen zu können, woher diese
grauenhaften Wesen nun wirklich stammen. Zwar sehen
Kryptozoologen, Ufologen und Verschwörungstheoretiker
im Chupacabra eine Bestätigung für ihre
jeweiligen Hypothesen, doch bis heute gibt es keine
Erklärung für die zahllosen Tierverstümmelungen.
Eines ist jedoch sicher - auf der Insel Puerto Rico
spilen sich höchst seltsame Dinge ab, die die
Bevölkerung in Panik versetzen und dem ohnehin
bestehenden Aberglauben noch zusätzlich vorschub
leisten.
Bürgermeister Jose Soto jedenfalls ist fest
entschlossen dem grässlichen Monster auch weiterhin
auf den Fersen zu bleiben: "Wenn es mir gelingt
eines davon einzufangen, werde ich das sofort publik
machen. Und ich werde nicht zulassen, dass es dann
jemand wegholen wird."
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