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Herbert Coles und Dunham Coretter
waren an jenem Tag mit ihren Rädern am Anastasia
Beach in der Nähe von St. Augustine unterwegs.
Halb vergraben im Sand fanden die beiden den verwesenden
Kadaver eines riesigen Meerungeheuers.
Er war hellrosa, ähnelte einem großem birnenförmigen
Sack mit einer Länge von gut 5,50 Metern, einer
Breite von etwa 3 Metern und einer Dicke von etwa
einem Meter.
Das Gewicht betrug Schätzungsweise fünf
bist sieben Tonnen. Auch hatte der Kadaver sieben
Auswüschse die Ähnlichkeit mit unvollständigen
Armen hatten und eine Länge von sieben bis elf
Metern aufwiesen.
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Dr. DeWitt Webb, der ortsansässige
Arzt, untersuchte am Tag darauf den Kadaver und schoss Fotos
davon. Das Ungeheuer wurde noch vor Jahresende wieder zurück
ins Meer hinausgespült. Als der Kadaver kurze Zeit
darauf wieder an Land gespült wurde, fehlten die Arme.
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Nur nur Webb, sondern auch andere
Personen die den Kadaver zu Gesicht bekamen, waren
davon überzeugt daß es sich dabei um die
Überreste eines wahrhaft kolossalen Oktopus handelte.
Professor Addison Emery Verrill, Zoologe der Yale
University, stimmte, nachdem er die Schilderungen
von Webb gelesen hatte, mit dessen Vermutungen überein.
Achtzehn bis Zwanzig Tonnen Lebendgewicht sollte das
Tier, nach Verrills Ansicht, gewogen haben. Die Spannweite
seiner Arme schätze er auf 45 bis 60 Meter. Daraufhin
konnte man darauf schließen daß das Ungeheuer
bis zu sieben mal größer gewesen sein musste,
als die weltweit größte bekannte Oktopusart.
Daher gab ihm Verrill den offiziellen Namen: "Octopus
Giganteus.
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Dem Kadaver wurden auch einige Gewebeproben
entnommen die von Verrill analysiert wurden und er zu dem
Ergebnis kam daß die Gewebe-proben dem Tran der Wale
ähnelte. Daraufhin änderte er seine bisherigen
Ansichten und war zu dem Schluss gekommen daß es sich
bei dem Fund um den oberen Teil esnes Pottwalschädels
handelte. Seine Aussage, der Kadaver sei ein riesen Oktopus,
revidierte er.
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In den darauffolgenden Jahrzehnten vergaß
man, abgesehen von einigen konservierten Proben die in der
Smithsonian Institution verblieben, dene Florida Globster,
wie man ihn offiziell nannte, völlig.
Forrest G. Wood, Leiter des Florida Marineland, veröffentlichte
im Jahre 1957 die Geschichte des Florida Globster erneut.
Somit kam es daß Dr. Joseph Gennaro, ein Zytobiologe
der Universität von Florida, erneute Untersuchungen
an den konservierten Gewebeproben durchführte. Die
Resultate, die sich aus den Analyse ergaben, erweckten im
Jahre 1971 großes Interesse. Denn es wurde festgestellt
daß die Überreste des Globster Bindewebe enthielt
daß dem der Oktopusse ähnelte. Somit wurde der
Florida Globster erneut zu einem riesigen Oktopus. 1986
wurde eine Proteeinanalyse an der Chicago University durchgeführt.
Professor Roy P. Mackal, Biochemiker, bestätigte die
von 1971erstellten Untersuchungsergebnisse. Das Gewebe des
Globsters bestand hauptsächlich aus dem Gerüsteiweißstoff
Kollagen, so wie man es von einem großen im Wasser
lebendem wirbellosem Tier erwarten würde. Die Aminosäuren,
aus dem das untersuchte Gewebe zusammengesetzt war ähnelte
genau dem Verhältnis dem eines Oktopusses. Die Ergebnisse
lagen sogar näher an der Zusammensetzung als vergleichbares
Material, welches dem nächsten Verwandten, einem Tintenfisch,
entnommen wurden.
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Ein Team von Zoologen der Maryland Universität
präsentierte im April 1995, unter der Leitung von Professor
Sidney K. Pierce, ihre neuesten Untersuchungsergebnisse
ihrer mikroskpischen und biochemischen Untersuchungen des
Gewebes des Globster. Hier wurde erneut erwähnt daß
das Kollagen eher dem eines Säugetieres entsprach und
somit die Pottwaltheorie erneut erweckt wurde.
Dr. Genarro legte später dar, daß die Gewebeproben
des Florida Globster über viele Jahre hinweg in einem
nicht bekannten Konservierungsmittel aufbewahrt wurden und
daher deren Zusammensetzung verändert worden sein könnten.
Aus diesem Grund wäre die präzise Identifizierung
des angeschwemmten Kadavers unmöglich.
Die Gewebeproben sollten jedoch nicht als einzigster Beweis
berücksichtigt werden, wenn es um die mögliche
Existenz von Riesenoktopussen geht. Immerhin gibt es unzählilge
interessante Berichte von Personen, die solche Wesen in
den verschiedensten Meeresregionen gesehen haben wollen.
Vor allem aus den Regionen der Bahamas, Bermudas und bei
Kiribati.
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