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Starr vor Schreck versuchten sie
davon zu fahren und beschleunigten auf über
160 Km/h. Das Wesen jedoch, oder ein weiteres ihrer
Art flog ihnen hinterher. Es konnte Mühelos
mit der Geschwindigkeit des Autos mithalten und
das sogar ohne die riesigen Flügel zu bewegen.
Während des Fluges stieß es dabei schaurig
spitze Schreie aus.
Kurz vor Point Pleasant war das Wesen verschwunden.
Sie fuhren zum Gerichtsgebäude von Mason County
und berichteten dort dem stellvertretenden Polizeichef,
Millard Halstead, von ihrer schrecklichen Begegnung.
Millard Halstead fuhr mit ihnen dann nochmals zur
Fabrik, doch es war nichts mehr zu sehen.
Die 4 waren jedoch nicht die ersten in der Umgegung
von Point Pleasant die eine Begegnung mit dem sogenannten
Mottenmann hatten. Bereits 1961 hatte wohl ein ähnliches
Ungeheuer 2 Personen in einem Fahrzeug erschreckt,
als diese auf der Route 2 den Ohio River entlang
fuhren. Hier stand das Wesen inmitten von der Fahrbahn
und breitete, als das Auto näher
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kam, die riesigen Flügel aus.
Die 2 Augenzeugen berichteten davon daß die
Spannweite an die drei Meter reichte. Jedenfalls schwang
sich das Wesen mit diesen riesigen schwingen kerzengerade
in die Luft.
Die Begegnung der Scarberrys mit dem Mottenmann kam
in die Zeitung und sorgte für gewaltige Schlagzeilen.
Hier erhielt das Wesen seine Bezeichnung Mottenmann
oder Mothman, im Original. Nun meldeten sich innerhalb
von 13 Monaten über 100 Augenzeugen, die den
Mothman in oder um Point Pleasant gesehen haben wollen.
Die Schilderungen der Augenzeugen ähnelten denen
der Scarberrrys. 1967 wurde der Mottenmann dann das
letzte mal gesehen und verschwand ebenso abrupt wie
er aufgetaucht war. Er wurde in Point Pleasant nie
mehr gesehen.
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ohn Keel veröffentlichte 1975
den Klassiker "The Mothman Prophecies" und
lieferte damit eine umfassende und nachdenklich stimmende
Dokumentation. Keel führte in seinem Buch auf
daß die Erscheinungen des Mottenmanns, zur damaligen
Zeit, nicht der einzigste rätselhafte Vorfall
in der Gegend um Point Pleasant war. Es grassierten
unzählige Berichte über Ufos und schreckliche
Verstümmelungen von Tieren. Viele Häuser
der Gegend erhielten beunruhigenden Besuch von stehts
in schwarz gekleideten Beamten. Dieses Phänomen
wird normalerweise als "die Männer in schwarz"
bezeichnet.
Keel und eine Reihe anderer Forscher kamen daher zu
dem Schluß, daß es sich beim Mottenmann
um eine übersinnliche Erscheinung handeln musste.
Möglicherweise um einen Eindringling aus einer
anderen Zeit- und Raumdimension.
Dr. Robert Smith, ein Biologe der West Virginia University
lieferte eine traditionellere Erklärung. Er war
der Ansicht daß es sich beim Mottenmann um einen
Zugvogel der Familie des großen, graugefiederten
Kanadakranichs oder Grus canadensis handelte. Doch
hat diese Vogelart einen langen Hals und daher kaum
eine Ähnlichkeit mit dem Wesen das die Augenzeugen
gesehen haben wollen.
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Die jedoch wohl verblüffenste Lösung
wurde vermutlich 1988 vom Forscher Mark Hall in "Thunderbirds!
The Living Legend of Giant Birds" geboten. Hall weist
darauf hin, daß im nordwestlichen Pazifik, dem Ozark-Gerbirge
in Missouri und den Alleghendy-Plateau in Pennsylvania die
Indianer ebenso wie die ersten westlichen Siedler fest an
die Existenz einer Rieseneule glaubten. Sie bezeichneten sie
als große Eule, Booger Eule oder Big-Hoot (hoot = Eulenschrei).
Eine solche Eule ist der Wissenschaft jedoch nicht bekannt,
doch könnt sie dem Mottenmann ähnlich sehen. Denn
Eulen haben, anders als die meisten anderen Tierarten, große
Augen die rot aufleuchten können.
Doch leider existieren keinerlei Beweise für die Existenz
der Big-Hoot und somit wird diese ebensowenig akzeptiert wie
der Mottenmann selbt. Dennoch gibt dessen Erscheinung noch
weitere Rätsel auf. So stürzte z.B. am 15. Dezember
1967 um kurz nach 17:00 Uhr die große "Silver Bridge"
über dem Ohio River ein. 46 Menschen verloren dabei ihr
Leben. Viele gaben hierfür dem Mothman die Schuld. Auch
soll er hin und wieder an anderen Orten der Welt gesichtet
worden und für darauffolgende Unglücke verantwortlich
gewesen sein. Bestätigen konnte dies jedoch niemand.
Und solange es keine Standhaften Beweise für die Existenz
des Mottenmannes gibt, wird dessen Erscheinung noch weitere
Fragen und Spekulationen aufwerfen. |
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