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Todesverwünschungen haben
die verschiedensten Formen. sie reichen von einer
einfachen Geste - etwa dem europäischen Hexenbrauch
mit dem Finger auf das Opfer zu deuten und dabei einen
Fluch auszustossen - bis zu raffinierten Ritualen
primitiver Stämme. Wissenschaftler glauben, dass
diese angewandte Magie nur auf Menschen wirkt, die
mit dem jeweiligen Kulturkreis in Verbindung stehen.
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Der Fluch des Pharao
Als 1925 die Grabstätte des ägyptischen
Pharaos Tutanchamun entdeckt wurde, hieß es,
wer es wagte die Grabkammer zu entweihen sei verflucht.
Den Behauptungen, dem Fluch seien zahlreiche Menschen
zum Opfer gefallen, steht die Tatsache gegenüber,
dass mit Ausnahme von zwei Personen alle Beteiligten
an der Entdeckung und Freilegung der grabstätte
des jugendlichen Pharao ein hohes Alter erreichten.
Der Fluch erwies sich als ein Mythos, der von Archälologen
in Umflauf gebracht worden war um Grabräuber
abzuschrecken.
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Der Umbanda-Kult
In Brasilien, das als größtes
katholisches Land gilt, wird auch
der Umbanda-Kult praktiziert - eine
komplexe Mischung aus heidnischenm
Geisterglauben und christlicher Religion.
Die dunkle Seite dieses Kults wird
als Quimbanda bezeichnet.
In einem Ritual, dem "Schliessen
der Pfade", wird manchmal ein
Teufelsbild zur Verfluchung eines
Opfers benutzt. Es gilt außerdem
als Unglücks-, Krankheits-, oder
Todesbote.
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Fluch der Aborigines
In Australien trägt ein Nangarri oder Medizinmann
der Aborigines einen Knochensplitter bei sich, mit
dem er auf das Opfer deutet, während er die tödliche
Verwünschung ausspricht.
Obwohl sich die Gesundheit des Vefluchten daraufhin
rasch verschlechtert, gibt es typischer-weise keine
Anzeichen von Fieber oder Krankheit. Der Tod erfolgt
meist schnell, es sei denn, der Nangarri hebt den
Fluch auf und rettet das Opfer, das sich dann rasch
wieder erholt.
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Verfluchte Materie
Kann auch tote Materie mit einem Fluch belegt sein?
Nachdem der rebellische Herzensbrecher James Dean
1955 bei einem Autounfall ums Leben gekommen war,
wurde sein zertrümmerter Porsche Spyder restauriert.
Doch vielen, die mit dem Wagen in Kontakt kamen,
brachte er kein Glück - sie erlitten Verletzungen
oder kamen zu Tode.
Einer Theorie zufolge hatte sich das Taruma von
Deans tödlichem Unfall in die Wagenkarosserie
eingeprägt und weiteres Unglück verursacht.
(Siehe auch James
Dean´s kleiner Bastard)
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Schädel und Kräuter
Auf der polynesichen Insel Togo gehören
Menschenschädel zu den wirksamsten Symbolen
für Todesverwünschungen. Die Schädel
werden dabei als Abbild verwendet oder zu Pulver
zermalen.
Inzwischen gibt es einen internationalen Mart für
derartige Mittel. In den USA beispielsweise kann
man magische Pulver problemlos im Drugstore kaufen.
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