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Die Wahrnehmungen erfolgen optisch, akustisch
und auch über den Tast-, Geruchs- und Geschmackssinn.
Ein spezielles Phänomen ist auch die so genannte Lebensbilderschau
bzw. das panoramatische Erlebnis, bei dem das Leben vor
dem inneren Auge eines Sterbenden im Zeitraffer vorbeizuziehen
scheint.
Interessant ist, dass das Alter, das Geschlecht,
die berufliche Laufbahn des Einzelnen, sein kulturelles
Umfeld oder seine Religion für die Nahtod-Erfahrungen
keine Rolle zu spielen scheinen. Bei Überlebenden mit
Nahtod-Erfahrungen löst das transzendente Erlebnis
meist einschneidende Veränderungen ihres persönlichen
Lebens aus, und niemand vermag ihnen die Überzeugung
zu nehmen, dass das, was sie erlebt haben, real war. Besonders
in den 80er Jahren entwickelte sich eine Art neue religiöse
Bewegung, die glaubte, in den Nahtod-Erfahrungen einen Beweis
für das Leben nach dem Tode gefunden zu haben.
Die Überlebenden mit Nahtoderfahrungen
berichten häufig, dass diese Erfahrungen eine sehr
lange Zeit etwa mehrere Wochen zu dauern geschienen
haben.
Weniger bekannt ist, dass ein größerer
Teil der klinisch Toten, die reanimiert werden konnten,
gar keine Nahtodeserlebnisse hatte, oder aber dass diese
Wahrnehmungen gar nicht positiv, sondern extrem negativ
erlebt wurden und bei den Betroffenen Ängste hervorriefen.
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