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Medien, oder auch Sensitive genannt, sind
Menschen, häufiger Frauen als Männer, die über
ungewöhnliche übersinnliche Fähigkeiten verfügen.
Hierbei gilt es zu unterscheiden zwischen "geistigen"
und "physikalischen" Sensitiven.
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Das "geistige" Medium
Das geistige Medium fällt in Trance und kann nun durch
einen Geist in Kontrolle genommen werden. Diese Geister
nennt man für gewöhnlich Kontrollgeister oder
auch Kontroll-Spirit. Dieser Kontrollgeist kann nun durch
das Medium sprechen. Dies geschieht zum Beispiel in einer
vollkommen anderen Stimmlage, kann aber auch eine ganz andere
Erscheinung hervorrufen. So kann es gut möglich sein,
daß das europäische Medium plötzlich anhand
der Sprache oder der Gebärden, einem asiaten ähnelt.
Der Kontrollgeist kann durch das Medium auch weitere Geister
vorstellen. Der Teilnehmer kann diese Geister nun anhand
von Stimme, Gestik oder an der Art der privaten Informationen
unterscheiden. Diese Geister wirken auf einige Menschen
äußerst überzeugend. Allerdings sollte gesagt
werden, daß jemand mit einem großen Glauben
an die Sache, sich auch durch nichts davon abbringen lässt.
Menschen mit einem sensitivem Sinn verfügen zum Teil
über wirklich erstaunliche Fähigkeiten zur außergewöhnlichen
Wahrnehmung. So zum Beispiel die Fähigkeiten zum hellsehrischen
oder hellhörerischen Phänomen.
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Sie kommunizieren mit Geistern zum Beispiel
durch eine Planchette oder da Automatische Schreiben, malen
Bilder oder komponieren Werke im Stile von diversen berühmten,
längst verstorbenen Künstlern. Auch gibt es die
Medien der "direkten" Stimme. Sie fallen in der
Regel nicht in Trance und aus deren Stimmen sprechen Geister
beiden Geschlechts. Sie sprechen aber auch in Dialekt oder
nutzen vollkommen unterschiedliche Sprachgewohnheiten. Sie
könne sogar in Sprachen sprechen die uns zum Teil vollkommen
unbekannt sind.
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Also der Spiritismus noch in den Kinderschuhen
steckte, wurde oft gespottet daß die Gesiter Zigarren
rauchend und Whisky trinkend ihr Leben verbrachten. Dieser
Aberglaube könnte die Lehre einiger östlicher
Religionen unterstützen. Hier heißt es nämlich,
daß man in einer Zeit, kurz nach dem Ableben, in einer
von illusionsgeprägten Sphäre gelangt, in der
jedem Bedürfniss ohne Reue nachgegangen werden darf.
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Einige Kommunikationen befinden sich auf
einer literarischen und höchst Ethischen Ebene. Auf
die Frage, was genau uns noch dem Tod auf der anderen Seite
erwarten wird, erfolgt zumeist die nicht ganz unerwartete,
leider auch nicht erhoffte, Antwort, daß das Geistleben
etwas unbeschreibliches sei. Einige jedoch sind bei dieser
Fragestellung etwas hilfreicher. Hier lässt sich ein
sehr durchgängies Bild vom Leben nach dem Tode herauskristallisieren.
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Ob in Trance oder nicht. "Physikalische
Medien" rufen physikalische Phänomene hervor.
So tritt zum Beispiel eine Form der Tele- bzw Psychokinese
auf. Feststehende Gegenstände werden wir von Geisterhand
bewegt. Botschaften werden, wie mit einer Art Code, durch
Klopfgeräusche auf dem Seance-Tisch oder jeder anderen
beliebigen Ecke übermittelt. Musikinstrumente können
plötzlich zu spielen beginnen oder der Tisch und sogar
das Medium selbst, verfallen der Levitation. Auch können
Materialisationen von Geisterformen und Gestalten, sowie
das auftreten von Ectoplasmen, hervorgerufen werden.
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