| |
|
Caledonia / Missouri in den USA
- Pepper Carpenter glaubte nicht an Geister oder Spuk
bevor sie das Wein Landhaus in Caledonia kaufte. Sie
war ein Skeptiker in diesen Dingen und war der Ansicht
dass alle Erzählungen über übernatürliche
Phänomene wie Heimsuchungen oder Geister als
Einbildung oder Hirngespinst der jeweiligen Personen
waren. Doch all das änderte sich für die
ehemalige Lehrerin der St. Louis Schule, nachdem mehrmals
unerklärliche Dinge auf dem historischem Landstrich
statt fanden, und sie nun zu einem Gläubigen
machten.
Die unerklärlichen Geräusche die nach Schritten
klangen, Sichtungen eines Schattenmannes mit Hut,
Stimmen die aus dem Nichts auftauchten und jede Menge
weitere Phänomene überzeugten nun die Eigentümerin
daß irgendetwas oder irgendjemand nie das Caledonia
Wein Landhaus verlassen hat.
|
|
|
|
| |
|
|
Das Caledonia Wein Landhaus wurde
bereits 1824 von Jacob Fischer erbaut und diente als
Wirts- und Gasthaus für Reisende. Im Originalzustand
verfügte das Haus über 12 Zimmer und einen
Keller dessen Boden der blanke Stein und Erdboden
waren. Im Hinterhof des Hauses befanden sich noch
seperate Unterkünfte in denen Sklaven untergebracht
waren, die über einen eigenen Eingang zum Haus
verfügten.
Während des Bürgerkriegs wurde das Gebäude
von der Vereinigten Armee als Krankenhaus genutzt.
Verwundete Soldaten, beider Seiten, die in der Schlacht
von Pilot Knob Verletzungen davon trugen, wurden in
das Caledonia Wine Haus gebracht. Im 3. Stock des
Hauses war eine Quarantäne Station untergebracht,
in der Soldaten mit ansteckenden Krankheiten unter
kamen. Die Türen dieser Krankenzimmer waren fest
verschlossen und zur Weitergabe von Essen und Trinken
diente nur ein Loch in der Tür. Die feindlichen
Soldaten wurden, sobald sie wieder geheilt waren,
zu Gefangenen und wurden im Keller des Gebäudes
untergebracht.
Später wurde das Landhaus zur Residenz der beiden
Familien Crenshaw und Ramsey. Zu dieser Zeit, während
das Haus im Eigentum der Ramseys war, wurde es in
das nationale Register historischer Gebäude aufgenommen.
In den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, verstarb
Mr. Ramsey im Haus, während er auf der Couch
lag und sich ausruhen wollte. Anfang der 90er folgte
ihm dann seine Frau, Mrs. Ramsey, die sich ebenfalls
im Haus befand und sich nur auf einem Stuhl kurz niederlassen
wollte.
|
|
|
| |
|
 |
Nach dem Tod von Mrs. Ramsey
stand das Haus fast ein Jahrzehnt lang leer.
2006 wurde das Gut von Dave Buis und Pepper
Carpenter aufgekauft. Beide waren sich darüber
einig das Landhaus in seinen früheren
Zustand zurück zu versetzen. Buis, ein
Geschäftsmann, und Carpenter, eine Lehrerin,
arbeiteten viele Wochen gemeinsam am Haus
um es so herzurichten, wie beide es sich vorgenommen
hatten. Eigentlich hatten sich die beiden
vorgenommen aus dem Landhaus ein Weingeschäft
zu eröffnen. Doch entschlossen sie sich
zusätzlich eine Pension inkl. Restaurant
zu eröffnen.
Bereits wärend der Renovierungsarbeiten
nahmen die beiden Eigentümer Phänomene
war, die sie sich nicht erklären konnten.
Greg Myers, Präsident der Paranormal
Task Force, MPR, glaubt daran daß durch
die Renovierungsarbeiten etwas wie ein Funke
entfacht wurde, der die Paranormalen Geschehnisse
ins Rollen brachte.
|
|
|
|
| |
|
Greg Myers ist der Überzeugung
daß es an einem Ort, der bereits seit 1820 existent
ist und viele Durchreisende gesehen hat, als Krankenhaus
während des Bürgerkriegs diente und mitunter über
einen Quarantänebereich verfügte oder sogar vorrübergehend
als Gefängnis diente, ein junges Mädchen von einem
vorbeifahrendem Fahrzeug überrollt wurde und andere
Personen die ihren letzten Atem in diesen Gemäuern
tätigten, in jedem Fall zu Heimsuchungen kommen kann.
Seine Ansicht beläuft sich darauf daß aufgrund
Veränderungen in der Atmosphäre bestimmte Plätze
ruhelose Seelen oder Geister zum Vorschein bringen können.
Carpenter berichtet daß ihre erste Erfahrung, die
auf etwas übernatüliches in diesem Haus hindeutete,
das selbständige Öffnen der seperaten Tür
war, die zu den ehamligen Unterkünften der Sklaven
führte. Weitere Vorkomnisse waren die Stimme einer
Frau, welche des öfteren im Haus vernommen werden konnte.
Doch nicht nur Carpenter konnte diese Stimme hören.
An einem Nachmittag, als Mrs. Carpenter mit ihrem Angestellten
in der Küche arbeitete, verließ dieser kurz den
Raum und kam ohne ein Wort zu sagen mit einem gedämpften
Blick zurück. Erst als Mrs. Carpenter ihn fragte was
denn passiert sei, erzählte der Küchenhelfer daß
er eine hohe weibliche Stimme vernommen habe. Mrs. Carpenter
wollte natürlich sofort wissen was die Stimme gesagt
hatte. Der Angestellte berichtete dann daß ein "Hallo"
wie aus dem Nichts zu hören war. Da war Mrs. Carpenter
klar daß es sich um das selbe Phänomen handelte
welches auch sie schon mehrfach wahrgenommen hatte.
Sie sprach deshalb über ihre Erfahrungen mit der Frauenstimme
die sie gemacht hatte, mit mehreren Personen aus dem Ort
die Mrs. Ramsey noch kannten. Aufgrund derer Aussagen, ist
sie nun fest davon überzeugt daß es sich bei
dem Stimmenphänomen um die Stimme der toten Mrs. Ramsey
handelt. Greg Myers ist nach sämtlichen Gesprächen
ebenfalls der Ansicht daß es sich bei der Stimme um
die von Mrs. Ramsey handele, deren Geist, aus welchem Grund
auch immer, das Anwesen wohl nie verlassen haben will.
Einige Zeit, nachdem auch der Küchenhelfer die Stimme
gehört hatte, geschah das Stimmenphänomen wieder.
Diesmal im Beisein von Dave Buis. Er tat genau das selbe
wie der Küchenhelfer wenige Wochen zuvor. Er verließ
kurz die Küche um den Vorraum zu betreten. Er kam zurück
und fragte Mrs. Carpenter ob sie ebenfalls die weibliche
Stimme hörte die ein "Hallo" sagte. Daraufhin
fühlte sie sich gezwungen ihm ihre Erfahrungen und
Rechercheergebnisse mitzuteilen. Mittlerweile gab es schon
4 oder 5 Personen welche die Stimme vernommen hatten.
Was auch immer im Haus sein Unwesen treibt, es bleibt selbst
von Blue, dem Hund der Familie, nicht unbemerkt. An manchen
Tagen sitzt er da und starrt mit interessiertem Blick in
Ecken und Stellen des Hauses, an denen niemand anderes etwas
sehen oder hören kann.
Auch wenn Carpenter davon überzeugt ist, daß
egal was sich im Haus befindet, ihr keine Angst macht und
sie auch gerne allein im Haus sei, weigern sich ihre erwachsene
Tochter Kelly Baker, sowie deren Ehemann, nur eine Nacht
im Landhaus zu verbringen. Kelly ist davon überzeugt
einen Schatten, eine Sillouette eines Mannes im Haus gesehen
zu haben. Laut ihrer Interpretation handelt es sich bei
der Gestalt um einen Soldaten. Man solle ihn sich so vorstellen,
als sehe man auf ein altes Gemälde aus den Zeiten des
Bürgerkriegs. So hatte sie ihn zumindest wahr genommen
- und immer in die selbe Richtung maschierend. Sie ist davon
überzeugt den Soldaten mindestens 2 mal im Monat zu
sehen.
|
|
| |
|
Das erste mal als sie ihn sah war
sie sehr erschrocken, denn sie hatte noch nie zuvor
so etwas in der Art gesehen. Doch aus scham von der
Familie ausgelacht zu werden, schwieg sie und berichtetet
niemanden von ihrer optischen Wahrnehmung. Eines morgens
saß sie zusammen mit einer Angestellten in der
Küche. Diese blickte gerade aus dem Fenster und
begann zu erzählen daß sie manchmal etwas
sehe. Kelly lenkte sofort ein und vollführte
das Gespräch in dem sie der Angestellten den
Soldaten beschrieb den sie des öfteren schon
gesehen hatte. Das Zimmermmädchen stimmte ihr
nur zu und gab an genau das selbe gesehen zu haben.
Für Kelly Baker kam das sehr überraschend,
denn sie war bis zu diesem Zeitpunkt immer davon überzeugt
gewesen, das Ganze hätte sich nur in ihrem Kopf
abgespielt. Doch heute denkt sie anders darüber,
denn immerhin haben sich noch eine ganze Menge anderer
Phänomene zugetragen. So hörte sie zum Beispiel
schon Schritte im dritten Stock, während sie
allein im Haus war und gerade im 2. Stock beschäftigt
war. Ebenso "schossen" auf unerklärliche
Weise Korken aus Weinflaschen. Jedoch befinden sich
im Weinkeller keinerlei mit Kohlensäure versetzte
Weinhaltige Getränke.
|
|
|
|
| |
|
Weder für sie, noch für Ihre
Mutter Pepper oder Dave Buis existieren logische Erklärungen
für all diese Phänomene. Außer daß
das Caledonia Wine Cottage von Geistern heimgesucht wird
|
|
| |
| |
|
|