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Die Geister von Littlecote, einem
Herrenhaus in Wiltshire, erinnern an einen tragischen
und blutigen Vorfall der Elisabethanischen Zeit. Im
16. jahrhundert gehörte das Haus dem "schlimmen
Will Darrell". 1575 sandte Darrell in einer stürmischen
Nacht Boten aus, um aus einem Dorf in der Umgebung,
die Hebamme Mrs. Barnes zu holen. Eine große
Summe Geld wurden ihr angeboten, sollte sie einer
Dame bei der Geburt helfen. Damit sie den Weg zum
Haus nicht erkennen würde, wurden Mrs. Barnes
die Augen von einem Diener verbunden.
Als Mrs. Barnes in Littlecoat ankam, wurde sie sogleich
vom Herren des Hauses empfangen. Dieser führte
sie nach oben, in ein reich ausgestatt-etes Schlafzimmer.
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Dort lag eine Frau, welche ein
Mase trug, in den Wehen. Darrell versprach der Hebamme
sie reich zu belohnen, sollte die Geburt komplikationslos
verlaufen. Andernfalls, wenn die Frau bei der Geburt
ihr leben vor, sie ebenfalls sterben müsse. Ängstlich
und voller Ehrfurch erfüllte die Hebamme ihre
Aufabe und kurz darauf gebar die Dame einen Sohn.
Als die Hebamme nun Mr. Darrell das Baby zeigte, führt
er sie zu einem Kamin am Treppenansatz und befahl
ihr das Kind ins Feuer zu schmeißen. Die Hebamme
war vollkommen entsetzt und bat auf knien darum das
Kind selber behalten und großziehen zu dürfen.
Darrell entriss ihr darauf das Baby und schleuderte
es in die lodernden Flammen des Kamins. Mrs. Barnes
wurden am nächsten Morgen die Augen verbunden
und man fuhr sie wieder nach Hause.
Mrs. Barnes war jedoch eine kluge Frau. Während
sie im Zimmer saß und mit der werdenden Mutter
auf die Geburt wartete, schnitt sie heimlich ein Stück
der Bettvorhänge ab und nähte sie wieder
zusammen. Mit diesem Indiz und der Beschreibung des
Hauses wandte sie sich sofort an die örtlichen
Behörden. Hier wurde das Haus als Littlecoat
identifiziert. Doch Darrells Reichtum und Einfluss
gestatteten es jedoch den Richter zu bestechen und
einer Strafe zu entgehen.
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Schließlich schien sich die Gerechtigkeit
Will Darrell anzunehmen. Als er an einem Tag mit
seinem Hund auf die Jagd ritt, stürzte er vom
Pferd und brach sich das Genick. Der Legende zufolge,
soll diese Stelle an der er um Leben kam, von einem
in Flammen gehülltest Kind heimgesucht werden.
In Flammen gehüllt, wie das Kind welches er
ermordet hatte.
Im Haus selbst hallten im Schlafzimmer, sowie am
Treppenabsatz an dem das Kind sein leben verloren,
die Schreie der unbekannten Dame, der Hebamme und
die des Babys wider. Es gibt sogar Berichte darüber
das die Gestalt der Hebamme, wie sie das schreiende
Kind an sich presst, im Haus gesehen zu haben.
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