Tief in den Wäldern von Vinton County steht
der Moonville Tunnel, ein Bauwerk welchs aus längst
vergangener Zeit im Zaleski Wald zu finden ist.
Der alte Eisenbantunnel befindet sich am Nebenfluss
des Raacoon in Ohios dicht bewaldester Gegend. Dieser
Wald, in dem der Tunnel zu finden ist, ist so dicht
daß man den Tunnel eigentlich erst dann sieht,
wenn man direkt davor steht. Gebaut wurde er 1857
aufgrund des reichen Anteils von Kohle und Eisen
in der Gegend, welcher die Arbeiter in anlockte.
In den Jahren um 1870 erreichte die Stadt Moonville
ihren Höhepunkt der Einwohnerzahlen. rund 100
Bewohner, davon ausschließlich Bergmänner
und deren Familien, ließen sich dort nieder.
Einige der Häuser standen sogar direkt an den
Schienen entlang. So zum Beispiel eine alte Sägemühle,
der Saloon, sowie die allgemeinen Speicher die zur
Lagerung von Lebensmitteln oder Materialien dienten.
Zu Beginn des Kohleabbaus arbeiteten die meisten
Bewohner an den großen Schmelzöfen der
Fabriken und wendeten sich erst später der
unter-irdischen Kohlengewinnung und dem Bergbau
zu. Die Kohle wurde dann aus-
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schließlich in Fabriken verwendet,
in denen Waffen für die Armeen des Bürgerkriegs
produziert wurden. Viel der Bewohner von Moonville
wurden, nach ihrem Ableben, westlich der Stadt auf
einem Hügel - dem Moonville Friedhof - begraben.
Seit etwa 1930 ist die Stadt menschenleer und vollkommen
verlassen. Alles was noch an ihre Existenz erinnert
ist der Moonville Tunnel, sowie der nahegelegen Friedhof.In
der Zeit zwischen 1903 und 1904 wurden im Tunnel noch
Reperaturarbeiten ausgeführt, die darauf schließen
lassen das 25 Jahre zuvor noch alles in Ordnung und
die Stadt bewohnt gewesen sein muss.
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Viele Menschen halten den
Moonville Tunnel heute für einen der
meist frequentierten Orte Ohios. So soll dort
z.B der Geist eines Eisenbahnarbeiters als
häufigster Spuk anzutreffen sein. 1859
soll dieser von einem Zug, außerhalb
des Tunnels, erfasst und getötet worden
sein. Eine Legende berichtet sogar davon daß
er enthauptet wurde. Die Anwohner in der Nähe,
die den Geist des Arbeiters gesehen haben
wollen, beschreiben ihn als eine in Eisen-bahnuniform
gehüllte Gestalt, die mit einer Laterne
in der Hand, die Schienen entlang geht.
1905 soll eine junge Frau beim Überschreiten
der Schienen von einem heranfahrenden Zug
getötet worden sein. Auch ihr Geist wurde
beobachtet wie er außerhalb des Tunnels,
mit einer Laterne in der Hand und einem weißen.
fliehendem Kleid, die Schienen entlang läuft.
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Eine Gruppe schwarzer Bergmänner
spielte nahe der Roalroad um 1920 in einer Holzhütte
Karten. Während ihres Spiels floss auch reichlich Aklohol
so daß alle einen erhöhten Blutalkoholspiegel
hatten. Als es dann Zeit war nach Hause zu gehen, lief einer
der Arbeiter entlang des Schienenstrangs. Da er zu betrunken
war richtete er seine Aufmerksamkeit zu wenig auf die Dinge
um sich herum. Plötzlich hörte er hinter sein
ein lautes Krachen und als er sich herumdrehte konnte er
die Beleuchtung eines Zuges erkennen, der in seine Richtung
kam. Um den Lokführer auf sich aufmerksam zu machen
begann er seine Laterne, in wellenförmigen Bewegungen,
vor sich hin und her zu bewegen. Er erhoffte sich dadurch
frühzeitig bemerkt zu werden, damit der Zug gestoppt
werden konnte. Leider reichte die Distanz nicht mehr aus.
Der Lokführer versuchte den Zug noch zum halten zu
bringen, schaffte es jedoch nicht und überrollte den
Mann. Augenzeugen aus der Bevöl-kerung geben an, des
öfteren im Tunnel selbst, den Geist eines graubärtigen,
hochgewachsenen schwarzen Mannes, gesehen zu haben. Er hält
eine Laterne in der Hand, die er mit wellenförmigen
Bewegungen vor sich hin und her schwingt.
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Eine weitere geisterhafte Gestalt, die direkt am
Tunnel gesehen worden sein soll, ist die eines Mannes
der 1936 im Gasthaus, welches unmittelbar rechts
vom Tunnel gestanden hat, ermordet wurde. Sein Geist
soll genau an dieser Stelle des Tunnels zu sein,
an der einst der Gasthof stand.
1954 wartete ein junger Mann darauf die Schienen
überqueren zu können. Nachdem der Zug,
der gerade an ihm vorbeifuhr, ihn passiert hatte,
trat er auf die Schienen um über diese hinweg,
auf die andere Seite, zu steigen. Aus unerklärlichen
Gründen löste sich eines der Autos, die
auf der Ladefläche des Zuges standen, aus seiner
Verankerung und überrollte den jungen Mann.
Heute behaupten viele Menschen, in der Nähe
des Tunnels, ein rot glühende Form gesehen
zu haben, die sie dem Geist des jungen Mannes zuschreiben.
Das letzte bekannt Opfer, in der Nähe des Tunnels,
war 1986 ein 10jähriges Mädchen. Es war
in der Nähe der Schienen am Spielen als ein
Zug kam, es erfasste und dabei tötete. Ihr
Geist soll in Form eines lachenden Mädchens
im Tunnel zu hören sein.
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