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Ein schönes und luxuriöses
Schloss, das von der Autobahn aus Deutschland kommend
in Richtung Innsbruck schön zu sehen ist. Es
wurde für Wohnzwecke ausgebaut und nie von Kriegsherren
angefasst. Vielleicht hat es deswegen eine so angenehme
Ausstrahlung.
Die Besitzerin des Schlosses glaubt zwar an Geister,
hat in ihrem Schloss aber noch nie einen gesehen.
Anders als zum Beispiel eines der Kindermädchen.
Dieses behauptet, es hätte nach einem gewissen
Lärm einen Mann im Nordflügel gesehen, der
in den Hof geschaut hätte. Seltsam nur, dass
an diesem Wochenende niemand anderes als sie mit den
Kindern im Schloss war...
Ein anders Kindermädchen hörte immer im
Stockwerk über sich eine Türe ins Schloss
fallen - an einer Stelle wo keine Türe war. Einige
Zeit nach der Abreise des Kindermädchens stellte
sich heraus, dass vor einigen hundert Jahren an dieser
Stelle einmal eine Türe war.
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Auch die Töchter der Hausherrin
haben Erfahrungen mit Wesen im Schloss. So begann
eine der beiden eines Tages, immer wenn sie ins Bett
sollte, sich dagegen zu wehren. Mit dem Argument,
es käme immer eine tote Frau zu ihr ins Zimmer.
Eines Abends zeigte die Tochter neben ihre Mutter,
dort stünde die Frau. Daraufhin unterhielt sich
die Mutter mit dem "nichts" an ihrer Seite
und bat es, nicht mehr zu erscheinen. Dann war ein
paar Tage lang Ruhe. Eine Messe wurde für das
Wesen gelesen, dann war längere Zeit nichts zu
sehen.
Es könnte sein, dass es sich bei dieser "toten
Frau" um Joachim von Tanneberg handelt, der mit
22 Jahren aus nicht geklärten Gründen starb.
Die Tochter hat ihn auf einem Bild im Schloss, dass
die Mutter und Besitzerin eines Tages im Schloss fand,
wiedererkannt.
Auch heute kommt Joachim die junge Dame immer wieder
besuchen.
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Quelle: Geisterschlösser in Österreich
www.wienspuk.net
mit herzlichem Dank für die freundliche Genehmigung
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