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Ort: Nordost-England
Wo: 3 Meilen südwestlich von Haltwhistle
Das Schloss aus dem dreizehnten Jahrhundert hat in
Sir Reginald FitzUrse ein klassisches Gespenst, mit
rasselnden Ketten und Stöhnen. Sir Reginald war
jemand den man in den ersten Jahren des Schlosses
verhunger ließ.
Die berühmteste Spukgeschichte von Featherstone
ist jedoch der geisterhafte Brautzug. Abigeail, die
Tocher von Lord Featherstone, liebte einen jungen
Mann aus der benachbarten Familie Ridley. Diese waren
allerdings Katholiken, während die Featherstones
Protestanten waren. Darum verbot Abgails Vater die
Verbindung. Er versprach seiner Tocher einen Mann
seiner Wahl, den sie verachtete. Die Hochzeit fand
statt und war ein üppiges Gelage. Zur Hälfte
des Festes wurde beschlossen, daß die Gesellschaft
auf dem Besitze spazieren gehen sollte, um später
wieder mit neuem
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Appetit zur Tafel zurückzukehren.
Lord Featherstone ließ man dort mit seinen alten
Freunden zurück. Als es langsam Nacht wurde,
machte er sich Sorgen, und um Mitternacht saß
er völlig verwirrt allein an der verlassenen
Festtafel.
Dann hörte er das Herblassen der Zugbrücke
und das Klappern von Hufen. Kurz darauf traf die Gesellschaft
ein, jedoch schweigend und ohne Fröhlichkeit,
die Augen todesstarr und die Gesichter leichenblass.
Was noch schlimmer war, die Körper waren von
entsetzlichen, blutigen Wunden entstellt. Bei diesem
Anblick schlug Lord Featherstone das Kreuz, woraufhin
die ganze Szene mit einem Windhauch verschwand.
Der gespenstische Brautzug wird hier noch immer gesehen,
vor allem in Pinkeyn Clough, dem Hohlweg, in dem die
Gesellschaft in einen Hinterhalt geraten und von beleidigten
Anhängern der Ridleys erschlagen worden waren.
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