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Hadsten ist eine kleine Stadt auf Jütland
in Dänemark. Man kann nicht sagen daß
diese Stadt vollkommen ohne Geschichte ist, ihr
Name und die Entstehung reichen bis ins Mittelalter.
Jedoch wurde Hadsten erst zur Stadt als mit den
Zügen auch die Bahnhöfe kamen und Hadsten
einen solchen besaß. Hier geschah um 1910
ein tödlicher Unfall der sich bis heute nicht
erklären lässt und Jahre später noch
seltsame Phänomene hervorrief.
Der 24 jährige Sohn Svend der 7-köpfigen
Familie Pedersen, die einen Hof außerhalb
der Stadt, nahe Vissing - ein kleiner Randort 4
KM von Hadsten entfernt, hatten, arbeitete einige
Tage die Woche in Hadsten in einer Maschinenfabrik.
So auch an einem kalten Tag im März. Die Verbindung
von Hadsten nach Vissing wahren für damalige
Zeiten denkbar schlecht. Autos konnte sich nicht
jeder Mann leisten, uns als Bauer verließ
man sich noch eher auf seine Tiere als auf diese
motorisierten Kutschen. Also war es für ihn
wie jeden Abend, er nahm den einfachsten Weg und
lief das Stück nach Hause.
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Der Hof der Familie Pedersen
um1890
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Svend Pedersen und ein Kollege
auf dem Auto ihres Chefs der Maschinenfabrik. 1908
- 2 Jahre vor dem tragischen Unfall
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Wie sooft entschloss er sich Hadsten
über den Schienenstrang zu verlassen um dann
Querfeldein zum Hof zu gelangen. Und wie jeden Abend
warteten seine Eltern in der Wohnstube auf seine
Rückkehr. Doch diesen Abend kam er nicht nach
Hause. Die Eltern von Svend gerieten nicht gleich
in Panik oder machten sich Gedanken darüber.
Immerhin war Svend ein junger Mann, der auch mal
gerne nach seiner Tätigkeit in der Fabrik in
den Pub ging um etwas zu trinken oder um Frauen
kennen zulernen. Also kümmerten sie sich nicht
weiter darum und gingen bald zu Bett.
Als der Sohn jedoch am nächsten morgen, zu
der gewohnten Stallzeit noch immer nich zuhause
war, bekam Marlene Pedersen ein ungutes Gefühl.
Ihr Sohn war in dieser Beziehung immer sehr zuverlässig
und ließ sie und ihren Mann nicht im Stich.
Kurzerhand schickte sie ihren Mann los um nach dem
Sohn ausschau zu halten.
Ib Petersen kannte die Marotte seines Sohnes, daß
dieser anstatt sich auf dem Weg aufzuhalten, immer
über die Felder stiefelte um nach Hause zu
gelangen. Also machte er sich gleich vom Hof aus
über den Acker Richtung
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Eisenbahnschienen Vielleicht war er betrunken
ins Wanken gekommen und würde nun seinen Rausch auf
offenem Feld ausschlafen. Bis zu den Schienen war noch keine
Spur von Svend zu sehen. Etwa 400 Meter weiter entfernt
konnte er eine Menschenmenge auf den Gleisen sehen. Mit
einer üblen Vorahnung im Bauch beschleunigte er seinen
Schritt und rannte auf die Leute zu.
Was er dann sah konnte er nicht wirklich fassen. Sein
Sohn lag tot, scheinbar von einem Zug überrollt,
auf den Schienen. Er hatte ihn im ersten Augenblick garnicht
erkannt aufgrund den vielen offenen Wunden und Deformierungen
die sein Körper davon getragen hatte. Aber nach genauem
hinsehen war ihm klar: Da liegt mein Sohn.
Später auf der Polizeiwache mussten Ib und seine
Frau genaue Angaben über das Leben ihres Sohnes machen.
Man vermutete Mord, obwohl keinerlei Spuren dafür
gefunden wurden. Jeder war davon überzeugt es handele
sich um ein Zugunglück. Es sprach alles dafür.
Die Veletzungen, der Fundort. Aber eines sprach genau
das Gegenteil. Um diese Zeit war diese Strecke von keinem
Zug befahren worden.
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Der Fall konnte nie geklärt
werden. Selbst dann nicht als plötzlich die
Erscheinungen rund um den Bahnhof in Hadsten, und
außerhalb der Stadt auf den Schienensträngen
anfingen. Genau auf den Ab-schnitten zwischen Hadsten
und dem Hof in Vissing, auf dem Svend Pedersen seinen
Heimweg antrat. Einige Lokführer berichteten
sogar noch weit über 20 Jahre nach dem Unglück
über ein Phantom das über die Schienenstänge
läuft und so plötzlich verschwindet wie
es aufgetaucht ist. Kinder erzählten daß
sie beim Ballspielen auf einer Wiese, ungefähr
200 Meter vom Unglückort entfernt, gesehen
hätten wie sich jemand auf die Schienen stürzte
und danach leblos auf ihnen liegen blieb. Als sie
an die Stelle herantraten war nichts mehr zu sehen
und die Person sei verschwunden gewesen. Auch eine
Frau aus Galten, ebenfalls ein kleiner Ort außerhalb
von Hadsten durch den das Schienennetz verläuft,
konnte sogar detailiertere Angaben machen. Sie sei
eines Abends aus Hadsten gekommen, nachdem sie ihre
Einkäufe erledigt hatte. Sie lief, wie Svend
Pedersen auch, den Schienesträngen nach, weil
dies der kürzeste und unbeschwerlichste
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Weg von Hadsten nach Galten sei.
Nicht weit vor sich sah sie jemand laufen. Sie verlangsamte
Ihren Schritt um etwas Abstand zu halten. Dann bemerkte
sie daß die Gestalt stehen geblieben war.
Ihr war natürlich äußert mulmig
zu mute. Also ging sie von den Schienen runter um
neben ihnen herzulaufen. Die Gestalt stand noch
immer an der selben Stelle und sie konnte aus geringer
Entfernung an ihr vorbei laufen. Sie blickte herüber
um zu erkennen wer das war der dort auf den Schienen
stand. Ihr blieb beinahe das Herz stehen. Sie erkannte
eindeutig den verunglückten Svend Pedersen.
Ein Geschäftskollege ihres eigenen Sohnes.
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Es wurden Untersuchungen angefordert,
welchen die Stadt nicht nachkam. Einige Hobbyparpsychologen
und Geisterbeschwörer verbrachten Tagelang
auf den Schienen, so daß an manchen Tage tatsächlich
der Zug probleme hatte an ihnen und ihren Experimenten
vorbeizukommen. Aber nie konnte geklärt werden
was diese Erscheinungen hervorgerufen hat. Handelte
es sich hierbei lediglich um einen Scherz? Wurde
Svend Pedersen tatsächlich ermordet oder fanden
Zugfahrten außerhalb des Gewöhnlichen
Zeitplans zu Testzwecken statt die aufgrund des
Unfalls und der zurückkommenden Verantwortung
verschwiegen wurden? Eine Vielzahl der Bewohner
von Hadsten und Vissing glauben an die letzte Variante.
Andere wiederum glauben sein Tod sei auf ein übernatürliches
Phänomen zurückzuführen.
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