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Dieses Schloss war vor einigen
Jahren eine Mayerei (=landwirtschaftliches Gut) und
auch Aufenthaltsort von den bewirtschaftenden Augustiner-Mönchen.
In einem der Räume, der als Schlafraum für
die Mönche diente, begab es sich vor ein paar
Jahren, dass ein junger Mann von grellem Licht geweckt
wurde. Zuerst dachte er, dass er das Licht hatte brennen
lassen, doch das konnte nicht sein, da der Schalter
bei der Türe war und vom Bett aus nicht zu erreichen.
Dann dachte er, der Sonnenschein fiele ins Zimmer,
doch der Blick auf die Uhr ließ ihn erkennen,
dass auch das nicht sein konnte: 03:28 Uhr.
Dann blickte er neben sein Bett: dort stand eine Gestalt
in Form eines Mönchs - leuchtend weiß und
von diesem bläulich-grellen Licht eingehüllt.
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Jede Kontur des Körpers und
das Gesicht des Mönchs waren zu erkennen und
brannten sich in die Erinnerung des jungen Mannes
ein. Der Mönch sah äußerst traurig
aus, er wirkte nicht tot. Den Bewohner des Zimmers
erfasste Panik, er konnte sich aber nicht rühren
und nachdem er einige Zeit lang weggesehen hatte,
war der Mönch noch immer da! Auch das flehentliche
Bitten, er möge verschwinden, ihm könne
hier nicht geholfen werden, ließ ihn nicht verschwinden,
noch immer den traurigen Blick in den Augen. Erst
nach ein paar Minuten verschwand der Mönch durch
die Wand.
Am nächsten Tag fragte sich der junge Mann durch
die Umgebung, ob denn jemand etwas gemerkt hätte.
Einer meinte, das grelle Licht gesehen zu haben, ein
anderer, dass die Katzen im und um das Haus ungewöhnlich
unruhig gewesen sind.
Auch früher hat man an diesem Zimmer ein blaues
Licht vorübergehen sehen - es war also nicht
der erste Besuch des Mönchs. Es wird gemutmaßt,
dass die Wasseradern unter dem Schloss etwas mit der
Erscheinung der Gestalt zu tun haben könnten.
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Quelle: Geisterschlösser in Österreich
www.wienspuk.net
mit herzlichem Dank für die freundliche Genehmigung
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