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Schloss Grünau im schönen
Niederösterreich wurde bereits 1311 urkundlich
erwähnt. Zwischendurch lange leer gestanden,
wird das Schloss seit 1970 von den Nachkommen der
Besitzer wieder privat bewohnt.
Als die Familie zu Pfingsten 1970 das erste Wochenende
im neuen Heim übernachtet haben, passierte folgendes.
Interessant, zumal kein Lüftchen geweht haben
soll: die Vorhänge in den Schlafräumen standen
waagerecht in den Raum, bemerkenswert, da sie ja bei
Zugluft aus dem Fenster ins Freie stehen müssten
Seltsame, unerklärbare Stimmen waren zu hören,
abgesperrte Türen fielen krachend ins Schloss
und die Lichter im Schloss gingen an und aus.
Die Herrin des Hauses berichtet, sie habe trotzdem
keinen Moment lang Angst im Schloss gehabt.
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Auch nicht, als sich zu Pfingsten
1981 eine Mönchsgestalt in ihrem Schlafgemach
manifestiert hat. Der "Braune Mönch"
wie er manchen Besuchern des Schlosses schon bekannt
war, soll eine angenehme und wohl wollende Aura gehabt
haben und keine Sekunde lang Furcht einflößend
gewesen sein. Doch woher kommt er? Schloss Grünau
soll nie als Kloster fungiert haben und es sind auch
keine Aufzeichnungen über den Mönch bekannt
Immer wieder haben die Bewohner und auch Besucher
des Schlosses seltsame Erlebnisse gehabt. Schemenhafte
Gestalten, die sich manifestiert hätten, sonderbare
Energien, die deutlich die Anwesenheit eines Wesens
spüren ließen, Stimmen und ähnliches.
Sogar ein geisterhafter Gästebucheintrag ist
zu finden, den sich die Hausherrin nicht erklären
kann.
Von einem beängstigenden Erlebnis gibt es aber
doch zu berichten: 1983, an einem kühlen Pfingsten
lag die Hausherrin nachts lesend im Bett, als es zu
stürmen begann, jedenfalls hörte es sich
anfangs so an, als ob ein Gewitter im Anrollen wäre.
Das Getöse wurde lauter bis schließlich
der Lärm einer wilden Schlacht um das ganze Schloss
zu hören war. Kampfgebrüll, Waffenklirren,
teuflisches Gelächter machten nicht nur der Bewohnerin
des Schlosses Angst, auch ihr Hund war ganz außer
sich. Bisweilen hörte es sich auch so an, als
wolle die wilde Meute in das Schloss eindringen. Die
Hausherrin wollte telefonisch um Hilfe rufen, das
Telefon war aber tot. Der Lärm wanderte von der
Nordseite nach Süden und, Gott sei Dank, war
der Spuk nach einiger Zeit vorbei. Und auch das Telefon
funktionierte wieder, fassungslos jedoch konnte die
Erschrockene aber niemanden anrufen.
Als sie sich in den nächsten Tagen scheinbar
beiläufig bei den Nachbarn erkundigte, ob diese
auch etwas gehört hätten, gaben diese an,
selig geschlafen zu haben. Die Bewohner eines Schlosses,
die weiter nördlich von Grünau wohnen, haben
allerdings dieselbe Meute durch das Land ziehen gehört.
Wirklich sind am Ende des dreißigjährigen
Krieges schwedische Horden bis vor die Tore Wiens
gezogen, wahrscheinlich genau entlang jener Route,
an der sich auch Grünau befindet. Im niederösterreichischen
Sagenschatz finden sich auch immer wieder Hinweise
auf diese Ereignisse.
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Quelle: Geisterschlösser in Österreich
www.wienspuk.net
mit herzlichem Dank für die freundliche Genehmigung
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