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IIn einem kleinen Ort im Bayrischen
Wald lebte eine 4-köpfige Familie, die sich ihren
Lebensunterhalt mit ihrem kleinen Krämerladen,
der sich im Untergeschossen in dessen Haus befand,
bestritt.
Die Frau verbracht ihre Leben lang in diesem Haus.
Sie verließ es höchsten mal um auf den
Markt zu gehen, oder um bei den Bauern des Ortes,
Lebensmittel zu besorgen. Die beiden Kinder bekam
so gut wie niemand zu Gesicht. Sie verbrachten ihre
Tage in ihren Zimmern und wurden nur hin und wieder
von Kundschaft in einer der Hinterzimmer gesehen.
Die Leute im Dorf zerissen sich ihre Mäuler über
die Famlie. Die Frau war äußert sonderbar.
Sie sprach mit niemanden und nahm stillschweigend
das Geld, für die verkauften Waren, entgegen.
Die Kinder wirkten unterdrückt und hatten große
Trauer in den Augen. Ihre Haut wirkte fahl und blass.
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Der Mann war so gut wie nie zu
Hause. Er bereiste halb Europa um allerhand merkwürdiger
Waren für das kleine Lädchen zu besorgen.
Die Waren waren sehr beliebt. Sogar über den
kleinen Ort hinaus war der Laden für seine sonderbaren
Artikel bekannt. Man konnte alte Statuen erwerben,
Schmuck der vor der Jahundertwende enstanden sein
musste. Bilder und Gemälde von äußerster
Fazination von Künstlern die niemand kannte.
Eines Tages im Mai war das Lädchen plötzlich
geschlossen. Für einen Tag, für 2, bald
eine ganze Woche. Der Familienvater kam gerade von
einer seiner Reisen zurück als er von einem Bewohner
des Ortes auf die Schliessung des Ladens angesprochen
wurde. Es hieß seine Frau und die beiden Kinder
seien schwer erkrankt. Allerdings wunderten sich die
Nachbarn als er plötzlich 2 Tage später
erneut auf Reisen ging. Die Dorfbewohner sammelten
sich vor dem haus und klopften gegen die Tür.
Sie hören keinen Muks aus dem Innern des Hauses.
Kurzerhand entschlossen einige die Tür aufzubrechen
um nach dem Rechten zu sehen.
Im Haus war absolute Stille. Lediglich das Ticken
der großen alten Standuhr unterdrückte
diese durch ein leises Tack-Tack im Sekundentakt.
Auf dem Tisch in der Mitte des Wohnraumes lag ein
Stapel Papier mit krickeliger und kaum leserlicher
Nachrichten. In einem Nebenraum stand ein kleiner
Tisch mit Kerzen und Räuchermaterialien. Darauf
lag ein Ouijaboard.
Plötzlich ein Schrei. Ein Nachbar hatte die Frau
im Schlafzimmer des Hauses gefunden. Mit weitaufgerissenen
Augen lag sie im Bett. Im Wachkoma. Die Eindringlinge
hielten Ausschau nach den Kindern. Schließlich
fand man sie angekettet im Keller. Tod. Und das bestimmt
schon seit mehreren Jahren. Die Kleider waren zerfallen
und unter ihnen schien das blanke Knochenwerk hindurch.
Es stellte sich heraus daß der Mann seine Kinder
aus Raffgier getötet hatte. Seine Frau schlug
er ins Wachkoma als ihm die Kinder keine große
Hilfe mehr waren. Durch die Hilfe ihrer Seelen, welche
er mit Spiritismus herbeirief, gelang er an die wertvollsten
Gegenstände die lange Zeit verschollen und an
geheimen Orten versteckt waren. Die Geister der verstorbenen
und vor sich hinvegitierenden Familie spukten somit
schon seit Jahren im Ort. Erst als der Mann weggesperrt
und vor dem Haus ein großes Kreuz angebracht
wurde, hörten diese Erscheinungen auf.
Das Haus steht immer noch. Niemand hatte sich all
die Jahre daran gewagt, weil es hieß auf dem
Haus lastet ein Fluch. Und jeder der versuchen sollte
sich dem Haus zu bemächtigen oder es vernichten
sollte, sollte von einer unheilbaren Krankheit heimgesucht
werden, die sich über die Generationen hinweg
langsam einschlich bis die Familie des Störerers
regelrecht ausgerottet war.
In Kürze soll neben dem Haus eine Schule erbaut
werden. Das aufgestellte Kreuz muss hierfür weichen.
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