Geist terrorisiert Schule in Namibia


Oshigambo / Namibia - Wie die Lokalzeitung New Era informierte, wird eine Schule in Namibia seit geraumer Zeit von einem bösartigen Geist terrorisiert. Seit Mitte diesen Jahres wird die Mumbwenge Combined School in Oshigambo, einer Stadt in der namibischen Region Ohangwena, von einem unheimlichen Geisterwesen heimgesucht.

Die unheimliche Gestalt, die mit einer Mistgabel und einem Seil bewaffnet ist, droht den Kindern, dass es sie einfangen und töten werde. Mehrmals brach deshalb unter den Schülern schon Angst und Panik aus.

"Angefangen hat die ganze Sache am 8. Juli", erklärte ein Lehrer der Schule. "Die Kinder sagten, dass sie etwas gesehen hatten, dass sich ihnen näherte. Es trug eine Gartengabel und ein Seil bei sich trug und wollte sie anscheinend damit fesseln."
 

Nach dem ersten Auftauchen der seltsamen Gestalt fielen auch immer wieder einige der Schüler in einem mysteriösen Trancezustand, aus dem sie erst Minuten später verwirrt und verängstigt erwachten.

Da sich die Lehrkräfte der Schule dieses Phänomen nicht erklären konnten und sich um ihre Schüler sorgten, informierten sie die Priester der Kirche des kleinen Ortes. Doch diese Entscheidung schien nach Aussagen der Direktorin, die Geistergestalt verärgert zu haben.

"Wir baten die Pastoren der Elcin Kirche um Hilfe. Sie kamen vier Mal in unsere Schule und beteten, doch danach wurde die Situation nur schlimmer und es wurden immer mehr Kinder von diesem Wesen angegriffen", schilderte Makili, Direktorin der Schule. "Danach nahmen wir Kontakt mit der Universellen Kirche in Oluno auf. Auch von dort erhielten wir Hilfe, doch auch dies hatte die Situation nicht verbessert."

Da die Schulleitung ratlos war und sich nicht weiter zu helfen wusste, entschlossen sich die Direktoren und Lehrer die Regierung über das gespenstische Problem zu informieren.

Darüber was die Angriffe des Geistes ausgelöst hatte sind sich die Lehrkräfte der Schule nicht einig. Vermutungen gestalten sich dahingehend, dass Hexerei der Grund sein könnte, aber auch die Abschaffung des Religionsunterrichts wird als Ursache in Erwägung gezogen.


© 2005 Scully van Funkel