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Lincolnshire / England - Die Hexenflasche
von Lincolnshire wurde jetzt im Museum of Lincolnshire
live konserviert und wird demnächst der Öffentlichkeit
präsentiert. Gefunden wurde das Hexenwerkzeug,
das ca. 1830 hergestellt wurde und einem kleinen Tintenfass
ähnelt, während der Bauarbeiten auf dem
Grundstück der Familie Butler. Anscheinend wurde
das kleine grüne Tongefäß, das mit
Urin, Haaren, Lederstreifen und Eisennägeln gefüllt
war, zum Schutz gegen teuflische Dämonen oder
zur Ausübung von schwarzer Magie benutzt.
Witch Bottles wurden lange Zeit zur Schadensabwehr
eingesetzt, doch auch bei Verwünschun-gen kann
von den kleinen Flaschen Gebrauch gemacht werden.Drei
Monate lang könnte man sein Opfer quälen
und ihm/ihr das Leben schwer machen, heißt es
in Wicca-Kreisen. Haare, Nägel, Urin, Blut und
ein Gegenstand, der aus rostendem Material bestehen
sollte, werden in das Gefäß gefüllt.
Das Gemisch soll um Mitternacht aufgekocht werden,
während man das Vaterunser rückwärts
aufsagt und dem Opfer Übles wünscht. Anschließend
wird der Fluch auf ein Stück Papier geschrieben,
der Zettel an der Flasche befestigt und das Gefäß
in Reichweite des Opfers gebracht.
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