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Ein weiterer interessanter Aspekt der Studie war,
dass eine bedeutende Anzahl der Studenten sich nicht
auf eine klare Ja-/Nein-Antwort festlegen wollte
und daher die Möglichkeit "Ich bin nicht
sicher" wählte. Dies lässt eine generelle
Aufgeschlossenheit gegenüber paranormalen und
grenzwissenschaftlichen Themen vermuten.
Des Weiteren erkannten die Leiter der Studie einen
auffallenden Mangel an negativen Antworten in sechs
der insgesamt dreizehn Kategorien. So glaubte beziehungsweise
war sich der größte Teil der Befragten
nicht sicher, ob es spirituelle Heilung, heimgesuchte
Häuser, Besessenheit, Geister, Hellseherei und
Hexen gibt.
Die meiste Skepsis hingegen war bei den Themen Wiedergeburt
und Channeling/Geistwanderung zu verzeichnen. Aus
den Ergebnissen der Studie lässt sich laut den
Verantwortlichen der Schluss ziehen, dass höhere
Bildung und steigende Intellektualität keinesfalls
die Skepsis gegenüber den Grenzwissenschaften
und dem Paranormalen steigern. Das genaue Gegenteil
sei stattdessen der Fall.
"Wenn Personen einen höheren Bildungsgrad
erreichen, steigert dies auch die Wahrscheinlichkeit,
dass sie an das Paranormale glauben", erklärte
Bryan Farha. Die jetzige Studie unter Bryan Farha
stützt sich auf das Modell einer landesweiten
Umfrage aus dem Jahr 2001, welche in den USA durchgeführt
worden war. Bei der 2001-er Studie wurde ermittelt,
dass vor allem jüngere Menschen zu dem Glauben
an grenzwissenschaftliche Phänomene tendieren,
wobei ältere Personen rationaler veranlagt sind.
Als Hauptgrund für die gestiegene Bereitschaft,
an Geister, Außerirdische und Spukhäuser
zu glauben, wird die hohe Popularität dieser
Themen in den Medien verantwortlich gemacht.
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