Joanna Magret Paul - Sah sie ihren Tod voraus?

Neuseeland - Laut einem Bericht der neuseeländischen Zeitung "The Daily Post" vermuten einige Bewunderer von Joanna Paul, einer verstorbenen Künstlerin, dass diese ihren eigenen Tod vorausgesehen hatte und in ihren Bildern festhielt.

Unter den Werken von Joanna Margaret Paul finden sich Bilder, die anscheinend im Wasser treibende leblose Körper zeigen. Seitdem diese Werke im Rotorua Museum of Art and History in Neuseeland zu sehen sind, wird vermutet, dass die Künstlerin wahrscheinlich ihren eigenen Tod vorausgesehen oder geahnt hatte.

Denn im Jahr 2003 wurde die damals 57-jährige Joanna Paul selbst, mit dem Gesicht nach unten, in einem natürlichen Hot Pool des Polynesian Spa Komplexes gefunden, genau wie die im Wasser schwimmenden Personen auf ihren Bildern. Umgehend wurde Joanna Paul mit einem Krankenwagen in ein Hospital gebracht, doch nach zwei Tagen verstarb sie, trotz aller Bemühungen der Ärzte.
 

Jane Paul, die Schwester der Verstorbenen, welche die Ausstellungen ihrer Werke organisierte, zweifelt jedoch an den Vermutungen, dass ihre Schwester eine Vorahnung des eigenen Todes hatte. Jane ist überzeugt, dass die Ähnlichkeit der Bilder und der Situation von Joannas Tod rein zufällig sei.

Vor ihrem Dahinscheiden soll Joanna Paul an einer Bilderserie der Government Gardens gearbeitet haben. Hierzu erklärte die Schwester von Joanna, dass die Bilder, welche angeblich Hinweise auf den Tod der Künstlerin geben, daher keinesfalls ihren Tod im Polynesian Spa zeigen, sondern eine Schwimmszene in den so genannten Blue Baths darstellen.

Doch trotz der realistischen Erklärung der Schwester für die auffallende Ähnlichkeit zwischen dem Kunstwerk und der Szene, in der Joanna Margaret vor ihrem Dahinscheiden aufgefunden wurde, sind viele Personen von der vermeintlichen Vorahnung des Todes überzeugt.


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