|
Simbabwe - Nachdem in Rumänien
nun eine 31-Jährige offiziell den Beruf der Hexe
innehat und dies von der Regierung anerkannt worden
war (paranews.net berichtete), unternahm die Republik
Simbabwe einen Schritt in die gegensätzliche
Richtung. In Anbetracht einer Gesetzesänderung
wird Hexerei zukünftig in Simbabwe eine Straftat
darstellen.
Ab dem 1. Juli dieses Jahres sollen die Praktiken
der Hexerei eine kriminelle Handlung darstellen, welche
auch bestraft wird. So können dem Hexer oder
der Hexe sowohl eine Geldbuße als auch eine
Gefängnisstrafe drohen.
Der Grund hierfür sind Änderungen an dem
so genannten "Witchcraft Suppression Act",
welcher in Simbabwe dem Aberglauben und den daraus
folgenden Taten wie Hexenverfolgung und Betrug entgegenwirken
soll.
So wird es etwa auch strafbar sein, eine Hexe oder
einen Zauberer zur Durchführung "magischer
Praktiken" zu beauftragen oder solche Praktiken
zu unterstützen beziehungsweise an ihnen teilzunehmen.
Weiterhin sollen jedoch auch Personen vor grundlosen
Beschuldigungen, etwa der Bezeichnung als Hexe, geschützt
werden.
Wie jedoch magische Praktiken oder böse Zauber
wie Flüche explizit von der Polizei nachgewiesen
werden sollen, ist nicht bekannt.
|