Geist in Gerichtsgebäude - Zum Tode verurteiler gibt keine Ruhe

Flemington/USA - Wie das San Mateo Daily Journal berichtet, soll in einem Gerichtsgebäude in Flemington im US-Bundesstaat New Jersey angeblich der ruhelose Geist eines zum Tode Verurteilten sein Unwesen treiben.

Am so genannten Hunter County Courthouse hatten bis vor einem Monat Renovierungsarbeiten stattgefunden, durch welche das Gebäude seinem ursprünglichen Aussehen wieder näher gebracht werden sollte. Doch seit der Renovierung soll ein geisterhaftes Treiben begonnen haben, so sollen etwa die Beleuchtungseinrichtungen des Gerichtsgebäudes in den Abendstunden auf "anormale" Weise fungieren. Lampen schalten sich etwa selbstständig an und aus.

Einige Einwohner von Flemington vermuten daher, dass der Geist des Bruno Richard Hauptmann für den Spuk verantwortlich sei. Bruno Hauptmann war ein deutscher Immigrant, welcher wegen der Entführung von Charles Lindberghs Sohn, Charles Lindbergh III., zum Tode verurteilt worden war. Die Verhandlung fand in dem Gerichtsgebäude von Flemington vom 2. Januar bis zum 13. Februar 1935 statt.
   
Ein Architekt, welcher jedoch an den Renovierungsarbeiten beteiligt war, vermutet dagegen einen ganz und gar irdischen Ursprung und macht die neu eingebauten Infrarotsensoren des Beleuchtungssystems für den vermeintlichen Spuk verantwortlich.

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