Geist suchte Gerechtigkeit - Eltern von Mordopfer drängten auf Verhandlung

Taipei/Taiwan - Wie die Tageszeitung 'Khaleej Times' berichtete, habe der Geist eines ermordeten Mädchens zur Verurteilung ihres Mörders beigetragen. Dieser wurde nun in einem Wiederaufnahmeverfahren zu einer Haftstrafe von 15 Jahren verurteilt.

Der Beklagte war der 25-jährige Wang Chi-cheng , dieser wurde beschuldigt seine 22-jährige Ex-Freundin Chen Chi-hsuan getötet zu haben. Mörder und Opfer kannten sich seit vielen Jahren und pflegten über lange Zeit eine Beziehung.

Doch im Jahr 2004 wollte sich Chen Chi-hsuan von Wang Chi-cheng trennen. Jedoch wollte Wang das Aus der Beziehung nicht akzeptieren, woraufhin sich beide über die Trennung aussprechen wollten. Laut Wang sei es hierbei zu einem Streit gekommen, woraufhin sich Chen von einer Brücke gestürzt haben soll.
   
Doch die Eltern der 22-jährigen glaubten nicht an die Geschichte des Ex-Freundes ihrer Tochter. Chen hätte keinen Grund gehabt sich das Leben zu nehmen, und des weiteren würde der Geist des Mädchens stets seine Eltern besuchen. Hierbei würde die gespenstische Erscheinung mitteilen, dass sie in Wahrheit ermordet worden wäre.

In einer ersten Verhandlung wurde Wang freigesprochen. Jedoch wurde auf Forderung der Eltern Wangs die Verhandlung wieder aufgerollt, wobei nun die Schuld des Beklagten bewiesen werden konnte

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