Phänomene

Schlafparalyse – Ursachen, Ablauf und Folgen

Ungefähr 8 Prozent aller Menschen weltweit erleben mindestens einmal eine Schlafparalyse. Betroffene werden beim nächtlichen Aufwachen von realistischen Albträumen gequält, während ihr Körper gleichzeitig gelähmt ist. Bei vollem Bewusstsein erleben sie eine Lähmung ihres gesamten Körpers.

Der folgende Beitrag informiert darüber, was eine Schlafparalyse ist, welche Ursachen für die Entstehung verantwortlich sind und wie sie behandelt wird.

Was ist eine Schlafparalyse?

Betroffene erleben beim Aufwachen in der Nacht bei vollem Bewusstsein eine Starre ihres gesamten Körpers. Nur noch die Augen folgen den Befehlen des Gehirns. Während einer Schlaflähmung fühlen Personen zudem eine böse Präsenz im Raum, von der sie beobachtet werden. Eine unerkennbare Gestalt kommt auf sie zu und beugt sich über sie.

Leidtragende verfallen in Panik und versuchen mit aller Kraft, wieder die Kontrolle über ihre Gliedmaßen zu bekommen. So plötzlich wie die Schlaflähmung gekommen ist sie wieder vorbei. Zurück bleibt das ungute Gefühl, dass es sich nicht um einen normalen schlechten Traum gehandelt hat.

Was passiert bei einer Schlafparalyse?

Bis dato sind sich Wissenschaftler nicht einig darueber, warum und wie eine Schlaflähmung entsteht. Häufig vertreten wird die Theorie, dass es sich bei diesem Zustand um ein Anhalten der in der REM-Schlafphase auftretenden Muskellähmung handelt. Derartige Augenbewegungen sind ein charakteristisches Merkmal dieser Schlafphase.

Auslöser dieser Augenbewegungen sind Träume in der REM-Schlafphase. Forscher nehmen an, dass der Körper in dese Schlafstarre verfällt, um die Ausführung geträumter Bewegungen und dadurch verursachte Verletzungen zu vermeiden. Während des Aufwachens hält dieser Zustand irrtümlich weiter an.

Eventuelle Ursachen für eine Schlafparalyse

Mögliche Auslöser einer Schlaflähmung können sein:

  • Altersbedingte Prädisposition
  • Angststörungen
  • Medikamente
  • Drogenmissbrauch
  • Stress
  • Unregelmäßige Schlafgewohnheiten oder -zeiten
  • nicht erholsamer Schlaf
  • Schlafmangel

Ist eine Schlaflähmung gefährlich?

Aus Sicht von Schlafmedizinern ist eine Schlafstarre ungefährlich. Die häufig von Betroffenen gespürte Atemnot ist nicht real, weil sie beim Wachanfall automatisch gesteuert wird. Das Gefühl, ersticken zu müssen, wird durch die Bewegungsunfähigkeit verursacht.

Eine Schlaflähmung kann schädliche Folgen für die Gesundheit haben, wenn die Schlafstarre oder die Angst davor die Schlafqualität verschlechtert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.