Eisenketten
Wissen Spuk

Woher kommt die Darstellung von Geistern in Eisenketten?

Wer hat sich nicht als Kind unter die Bettdecke verkrochen und sich Gespenster beim Lesen der schaurig schönen Geistergeschichten im Detail vorgestellt? Meist wahrscheinlich als fast durchsichtige Wesen oder Spukfiguren mit weißen Laken. Vielleicht auch mit einem metallenen Schlüsselbund wie beim Kinderbuchklassiker “Das kleine Gespenst” von Otfried Preußler. Woher die Darstellung von Geistern in Eisenketten allerdings genau kommt, ist unklar. 

Eine weit verbreitete Theorie geht davon aus, dass Geister oder Schlossgespenster eines unnatürlichen Todes gestorben sein könnten und als rastlose Seelen durch die dunklen Gemäuer der Burgen und Schlösser irrten. Unter Umständen rühren die Ketten in diesem Zusammenhang von einer vorherigen Gefangenschaft, Folter oder anderen Schreckensmomenten. 

Weiter ist denkbar, dass Geschichten von Gespenstern und Geistern gerade Kinder dazu bringen sollten abends im Bett zu bleiben, anstatt immer wieder aufzustehen oder lange wach bleiben zu wollen. 

Gerade das Rasseln von Ketten, Schlüsseln oder anderen Metallgegenständen macht Geister hier noch unheimlicher. Denn während ein Gespenst vielleicht (noch) nicht zu sehen ist, kann man es aufgrund des Rasselns der Ketten genau gehört werden. 

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